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Die Wassergeburt

25 Mai 2011

Die Wassergeburt ist eine gute Methode der werdenden Mutter eine entspanntere und angenehmere Geburt zu ermöglichen. Sie kann im Krankenhaus oder auch bei guten Bedingungen als Hausgeburt durchgeführt werden.

Bei der Wassergeburt befindet sich die Gebärende in einem Becken mit maximal 37°C warmem Wasser.

Schwanger, Foto: Familiebender_flickr

Die Vorteile, die eine Wassergeburt mit sich bringt, sind ganz erstaunlich, daher wählen viele Frauen diese Gebärvariante. Durch das warme Wasser werden die Wehen verstärkt, was dazu führt, dass die Geburt deutlich schneller Verläuft als im Kreißbett. Durch die entspannende Wirkung des Wassers benötigen die Gebärenden sehr viel seltener Schmerzmittel und auch die postnatalen Blutungen im Wochenbett dauern weniger lange. Zudem kommt es seltener zu Dammschnitten. Auch die Belastungen für das Kind sind weniger groß, da es langsam und stufenweise auf die Welt kommt und sich nach der Geburt erstmal im warmen Wasser befindet und die Umgebung mehr Ähnlichkeit hat, mit den Bedingungen im Mutterleib.

Kommt es zu einem Notfall oder müssen doch Schmerzmittel gegeben werden, muss die Geburt außerhalb der Wasserbeckens fortgesetzt werden.

Durch das warme Wasser ist jedoch auch der Kreislauf der Mutter und des Kindes anders beansprucht als bei der Geburt im Kreißbett, deswegen sollte sich die Gebärende nicht unnötig lange im Wasser aufhalten. Falls die Wehen noch nicht richtig eingesetzt habe, sollten die Gebärenden das Wasser zunächst wieder verlassen. Durch das warme Wasser lässt sich auch zu beginn der Wehen gut testen, ob falscher Alarm herrscht oder die Geburt kurz bevor steht. Die Frauen bevorzugen ab der Übergangsphase der Geburt auch oft eine niedrigere Wassertemperatur von 30°C bis 32°C um sich von den Anstrengungen ein wenig abkühlen zu können.