
Untersuchungen, Foto: Andreas Morlok / pixelio.de
Nach Feststellung einer Schwangerschaft erfolgen eine Reihe von Untersuchungen. Dies sind zunächst einmal die frauenärztlichen Untersuchungen, die erst alle vier Wochen, später alle zwei Wochen durchgeführt werden. Die Vorsorgetermine umfassen die Untersuchung auf Chlamydien, die Kontrolle der Vitalität des Embryos, die Blutdruckmessung, die Urinuntersuchung, die Gewichtskontrolle sowie eine Hämoglobinbestimmung.
Dreimal während der Schwangerschaft wird zudem eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen, um die kindliche Entwicklung zu beurteilen. Eventuelle schwere Entwicklungsstörungen können so frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden. Die Screenings finden nach 9-12 Wochen, nach 19-22 Wochen und nach 29-32 Wochen statt.
Des Weiteren finden zudem Blutuntersuchungen statt. Diese beinhalten die Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors und die Durchführung eines Antikörpersuchtests. Gesetzlich vorgeschrieben ist auch ein Suchtest auf Geschlechtskrankheiten und eine Rötelantikörperbestimmung. Nach der 32. Woche wird schließlich nochmals Blut entnommen, um eine eventuell bestehende Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus erkennen zu können. Bei einer Infektionsgefahr kann das Neugeborenen sofort geimpft und so eine Infektion vermieden werden.
Übrigens, jede werdende Mutter hat das gesetzliche Anrecht auf Schwangerenvorsorge!
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