Beiträge getagged ‘Schwangerschaft’

Der Babybauch – Anfassen erlaubt?

22 Februar 2012
© Reicher - Fotolia.com

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Ein runder Schwangerschaftsbauch lässt kaum einen, der ihm begegnet, uninteressiert weiterziehen, sondern lädt mehr als jeder andere zum streicheln ein. So manchen lässt der Anblick die Mutter, der der pralle Bauch gehört vergessen und übergehen, um sich stattdessen mit vielen Berührungen eingehend mit dem noch ungeborenen Kind im Inneren zu unterhalten. Viele Schwangere haben nichts dagegen, sich von Bekannten oder sogar auch Fremden über den Bauch streichen zu lassen. Sie freuen sich über die allgemeine Anteilnahme und präsentieren ihren Bauch stolz dem Rest der Welt.

Andere jedoch möchten ihren Babybauch gerade zu Beginn der Schwangerschaft am liebsten möglichst verstecken. Sie fühlen sich zum Teil fremd im eigenen Körper und empfinden die Veränderungen, die mit an und in ihnen vorgehen streng als Teil der eigenen Intimsphäre. Deshalb sollte man stets bei noch so schmelzenden Gefühlen beim Anblick eines runden Babybauchs stets die dazugehörende Person fragen, ob es wirklich in Ordnung ist, ihn anzufassen.

Man stelle sich vor, man stünde an der Kasse im Supermarkt und ein Fremder fragt danach, ob er den Bauch anfassen dürfe, weil wer so schön aussieht. Eine kaum vorstellbare Situation für alle, die nicht schwanger sind, aber für alle anderen durchaus eine Alltagssituation. Wenn man es auch nicht böse meint und die Gefühle beim solch einem bezaubernden Anblick schon einmal verrückt spielen können, sollte man sich dennoch stets gewiss sein, dass man damit möglicherweise schon der fünfte Kandidat an einem Tag ist. Hinzu kommt noch, dass Schwangere sich nicht nur mit der überschwänglichen Aufmerksamkeit und dem ständigen Anfassen konfrontiert sehen, sondern auch die Hormone durcheinander geraten und sie sich schnell als Spielball der eigenen Gefühle sehen. 

Deshalb sollte die gelegentliche Abwehrhaltung keineswegs persönlich genommen werden und es heißt Abstand halten und nachfragen, statt die Frau, der der Babybauch gehört, zu übergehen.

Schwanger in die Sauna?

16 Februar 2012
© id-foto.de - Fotolia.com

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Saunagänge sind gesund. Beim Schwitzen werden die Poren geöffnet und durchblutet. Wer seit Wochen mit einer Erkältung zu kämpfen hat, bei dem kann ein Saunagang wahre Wunder bewirken. Sowohl Husten als auch Atemprobleme können innerhalb weniger Saunagänge verbannt werden. Kein Wunder, dass das Schwitzen zu einer Art Mode-Hobby geworden ist, denn Saunagänge sind nicht nur gut für die Gesundheit, Sauna macht auch Spaß und erhöht das allgemeine Wohlbefinden.

Doch wie sieht es eigentlich bei werdenden Müttern aus? Können Schwangere auch in die Sauna gehen? Und wird deren Gesundheit, als auch die der ihrer Kinder ebenfalls gesteigert?

Keine Sorge, Frauen, die bereits vor ihrer Schwangerschaft regelmäßig in die Sauna gegangen sind, dürfen beruhigt weiterhin die wohltuenden Aufgüsse wagen. Frauen jedoch, die zuvor eher unregelmäßig oder gar nicht in die Sauna gegangen sind, sollten vorsichtig sein, denn wer die Hitze nicht verträgt oder sich noch nicht an sie gewöhnt hat, dessen Kreislauf kann schnell absacken. Hier raten Ärzte zu einem Gespräch mit dem Frauenarzt. 

Gerade am Anfang der Schwangerschaft reagieren Babys sehr sensibel auf Hitze oder Temperaturschwankungen, im Mutterbauch. 

Aber auch Frauen, die vor der Schwangerschaft häufig in die Sauna gegangen sind, sollten ihre Besuche im Dampfbad während der Schwangerschaft etwas einschränken. Gegen regelmäßige Besuche ist nichts zu sagen, doch Sie sollten es auf maximal zwei Besuche pro Woche beschränken.

In der Kürze liegt die Würze – ganz nach diesem Motto sollte man die Dauer der Saunabesuche reduzieren. Auch die Temperaturen sollten nicht zu hoch sein. Wer sich dazu etwas Gutes tun möchte, der kann vor dem Saunagang ein warmes Fußbad nehmen – das fördert die Durchblutung im ganzen Körper. 

Wer diese Regeln befolgt, der wird von den Saunagängen nur profitieren, denn die Wärme ist gut für die Entspannung der Muskulatur und fördert so eine leichtere Geburt.

Vegetarisch in der Schwangerschaft

6 Januar 2012
© detailblick - Fotolia.com

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Geht das überhaupt: Vegetarisch schwanger? Die Antwort ist ganz einfach: Na klar! Wenn sie jedenfalls schon vor ihrer Schwangerschaft auf Fleisch verzichtet haben, gibt es keinen Grund, warum sie nun wieder anfangen müssten, Fleisch zu essen. Dennoch gibt es einige Besonderheiten zu beachten, damit es nicht zu einem Nährstoffmangel kommt. Doch um ausgewogen, abwechslungsreich und energiereich zu essen, braucht es keine tierischen Produkte, auch wenn in diesen besonders viele wichtige Stoffe stecken.

Allgemein gilt: Viel Obst und Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte. Die Süßigkeiten, Weißmehl- oder Fertigprodukte lieber im Schrank lassen – denn zu diesen greifen Vegetarier besonders häufig und diese sind alles andere als gesund. Wer hingegen auch auf Milch und Eier verzichtet hat, sollte sich überlegen, den Verzicht kurzzeitig zu unterbrechen – sonst kann es schwer werden, alle nötigen Nährstoffe zusammenzubekommen. Dann riskiert man eine Mangelversorgung des eigenen Säuglings und riskiert alle möglichen Erkrankungen. Daher empfehlen Experten veganen Schwangeren auch stets, ihre Ernährungsgewohnheiten für die Zeit der Schwangerschaft umzustellen. Besonders schwer kann es werden, das Vitamin B 12 anzureichern. Dieses wird zum Aufbau des Nervensystems des Säuglings benötigt und regt die Bildung roter Blutkörperchen an.

Besonders kritisch wird es bei Eisen und Jod. Eisen steckt hauptsächlich in Fleisch, Jod in Fisch – wer weder Fisch, noch Fleisch isst, geht also beinah leer aus. Doch bei der Vorsorgeuntersuchung beim Arzt werden sie regelmäßig auf einen Eisenmangel kontrolliert, zur Not gibt es Medikamente. Besser ist natürlich, einem Eisenmangel vorzubeugen: Grünes Gemüse wie Brokkoli oder grüne Bohnen, Linsen, Hirse, Weizen- und Haferlkleie sowie Vollkornprodukte beinhalten besonders viel Eisen. Wer konsequent Jodsalz zum Kochen verwendet, sollte auch ohne den Genuss von Fischen zu seinem Jod kommen.

Gewalterfahrungen beeinträchtigen die Schwangerschaft

6 Dezember 2011
© unpict - Fotolia.com

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Eine neue repräsentative Studie, in der 13 Prozent aller Frauen angaben bereits sexuelle Gewalt erlebt zu haben, alarmiert Psychologen und Ärzte. 

Schwangerschaft kann Frauen in existenzielle Krisen führen, die im schlimmsten Falle mit der Tötung des eigenen Babys enden, wie es unlängst in Berlin geschah. Das Risiko für das Eintreten solcher Komplikationen ist bei Frauen, die Bereits Opfer sexueller Gewalt wurden besonders hoch. Diese Art von Komplikationen können vor, während und nach der Geburt des Kindes eintreten und sind meist medizinisch-psychologischer Natur. Es kann zu Komplikationen bei der Entbindung kommen, oder sogar zu einer ausgeprägten Wochenbettdepression

Die Gynäkologin Maren Goeckenjan von der Frauenuniversitätsklinik Heidelberg kritisiert, dass die Fakten der Studie, die keinesfalls neue Erkenntnisse seien, nicht in die klinische Praxis der Schwangerschaftbetreuung einfließen würden. Sie fordert eine bessere Vernetzung von Psychatrie, Polizei, Frauenhäusern und anderen Institutionen, bei denen betroffene Frauen Hilfe finden können. 

Die Umfrage macht deutlich, dass Gewalt gegen Frauen ein gesellschaftlich weit verbreitetes Phänomen ist. Aber auch die Schwangerschaft an sich, kann zu mehr Gewalt führen, denn sie stellt die Partnerschaft auf eine massive Probe. Durch die Schwangerschaft können auch finanzielle Probleme auftreten, was einer anderen Studie zufolge, genauso wie Stress das Aggressionpotential in der Partnerschaft erhöht.

Goeckenjan hält die Ärzteschaft dazu an genau hinzuschauen. Die Gynäkologin sagte wörtlich: “Es kommt auf das Verständnis und die Interpretation von besonderen Verhaltensweisen an, wie plötzliche Verhaltensänderungen, Probleme im Arzt-Patienten-Verhältnis oder Panik angesichts medizinischer Maßnahmen”

Spezielle Workshops können dem Klinikpersonal ein besseres Verständnis und Gespür für den Umgang mit Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, vermitteln. Langfristig wäre, so Goeckenjan, eine Vermittlung der betroffenen Frauen an Psychotherapeuten von Vorteil. 

Alternative Heilmethoden in der Schwangerschaft

17 November 2011

© detailblick - Fotolia.com

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Ganzheitliche Behandlungsmethoden werden immer populärer und sind längst kein schräg angesehenes Esoterik-Phänomen. Auch für Schwangere und junge Mütter gibt es viele alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Osteopathie und Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, die meist erheblich gesünder, effektiver und verträglicher als die Pillen der westlichen Schulmedizin sind. Noch dazu können viele Schwangere diese Pillen nicht einnehmen, weil der Großteil von ihnen nicht während einer Schwangerschaft eingenommen werden dürfen, da sie den Fötus in seiner Entwicklung hindern können. Um den passenden Heilpraktiker zu finden, einfach bei der Hebamme nachfragen.

Homöopathische Mittel etwa können helfen, um Übelkeit und niedrigen Blutdruck loszuwerden. Die rein pflanzlichen Präparate gelten meist als absolut unbedenklich für den Nachwuchs. Dabei bekämpft Homöopathie nicht die Krankheit, sondern stärkt die eigenen Selbstheilungskräfte. Wichtig dafür ist, ein ausführliches Gespräch bis zu zwei Stunden lang mit dem Heilpraktiker zu führen, denn auch Lebensumstände und Vorgeschichte können die Auswahl der richtigen Arznei aus den derzeit rund 3.000 verfügbaren Mitteln beeinflussen.

Die TCM gibt es seit 5.000 Jahren und orientiert sich stark an der chinesischen Lehre der fünf Elemente: Erde, Holz, Feuer, Wasser und Metall. Jede Krankheit hat laut der TCM mit einer Störung in einem dieser fünf Funktionskreise im menschlichen Körper zu tun. Ziel ist dabei, den Fluss der Lebensenergie, in Chinesisch “Qi”, wieder zum Fließen zu bringen. Dafür werden unterschiedliche Methoden wie Akupunktur und Moxibustion, Kräuterheilkunde, Ernährungslehre, Massage, Quigong und ähnliche Bewegungsübungen kombiniert.

Die Osteopathie ist die jüngste der drei hier vorgestellten alternativen Heilmethoden, sie geht auf den US-amerikanischen Arzt Andrew Still zurück, der 1917 verstarb. Er versuchte durch Massagen, Funktionsstörungen auf drei Ebenen des Körpers zu bekämpfen: Solche im Bewegungsapparat, den inneren Organen und dem Schädel und Gehirn.

Risiken für die Fruchtbarkeit

4 November 2011
© Monkey Business - Fotolia.com

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Vor wenigen Jahrzehnten hat sich kaum jemand Gedanken über seine Fruchtbarkeit gemacht. In der heutigen Zeit scheint nichts mehr selbstverständlich zu sein. Die Fruchtbarkeit der Menschen nimmt seit geraumer Zeit nachweislich ab, während die umweltbedingten Risiken zunehmen. Auf Grund dessen lohnt sich die Gefahren zu kennen, um dementsprechend auf sie eingehen zu können.

Es gibt fünf Hauptbedrohungen, denen man aus dem Weg gehen kann. Hierzu zählt die körperliche Belastung. Menschen, die schwere körperliche Arbeit verrichten, können ihren Hormonhaushalt dermassen stören, dass dies die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Dies passiert des öfteren bei Extremsportlern. Regelmäßige aber nicht überfordernde Beweglichkeit wirkt sich positiv auf auf die Fortpflanzung aus.

Ein weiterer Risikofaktor zum Thema Fruchtbarkeit ist der Stress. Wer sowohl Stress am Arbeitsplatz als auch Zuhause erfährt, für den kann sich der Stress negativ auf die Libido auswirken. Zum einen mindert psychische Belastung die Lust auf Sex und zum anderen vermehrt sich bei Stress das Hormon Prolaktin. Ein zu hoher Ausschuss des Hormons wirkt sich auf den Zyklus der Frau und des Mannes ab. 

Der dritte und einer der wichtigsten Punkte ist das Rauchen, den der blaue Dunst macht über kurz oder lang unfruchtbar. Nikotin ist ein Gefäßgift, das die Durchblutung stört und somit auch die Fortpflanzungsorgane. 

Während ein geringer Verzehr an Alkohol der Fortpflanzung keinen Schaden zufügen kann, zerstört eine hohe Menge an Alkohol sowohl bei Frau als auch beim Mann die Organe der Fortpflanzung. Besonders gefährlich wird es, wenn die Frau bereits schwanger ist. Beim Ungeborenen können Fehlbildungen auftreten, die auf Alkoholverzehr, als auch auf Kaffee, Tee oder andere Koffeinhaltige Getränke zurückzuführen sind.

Die fünfte Gefahr ist das Gewicht der Frau selbst. Sowohl Über- als auch Untergewicht, kann den Hormonhaushalt stark durcheinander bringen. 

Nach der Schwangerschaft wieder abnehmen

7 Oktober 2011

Sport nach der Geburt, Foto: ed yourdon_flickr

Sport nach der Geburt, Foto: ed yourdon_flickr

Alle jungen Mütter rätseln nach der Geburt, wie es die Promi-und Modelmütter aus dem Fernsehen nur so schnell schaffen, wieder gertenschlank zu sein. Was ist ihr Geheimnis?

Die meisten Promimütter haben einfach einen Personaltrainer, dazu einen eigenen Koch und eine Nanny, die sich um das Baby kümmert. Da fällt das Abnehmen natürlich viel leichter. Allerdings kann man auch als normale Mutter mit gesunder Ernährung und etwas Sport wieder zum alten Gewicht zurückkehren.

Dabei sollten sie allerdings diese Fakten und Tipps berücksichtigen:

Wie viel leichter werde ich direkt nach der Geburt sein?

Durch die Geburt verlieren sie etwa fünf bis sieben Kilogramm. Denn das Baby wiegt im Schnitt 3,3 Kilo,das Fruchtwasser ca. 1,5 Kilo und die Plazenta nochmal 500 Gramm. Hinzu kommen noch etwa 300 Gramm Blut und Wassereinlagerungen, welche durch die Anstrengungen der Geburt sofort verschwinden.

Wann darf ich wieder Sport treiben?

Frühestens sechs bis acht Wochen nach der Geburt sollte mit dem Rückbildungstraining begonnen werden. Suchen sie sich doch einen Kurs, den sie gemeinsam mit ihrem Baby machen können.

Erst 3 Monate nach der Geburt und in Absprache mit ihrem Arzt sollten sie wieder normal trainieren. Zudem ist es besser Sportarten zu meiden, die den Beckenboden strapazieren wie Volleyball, Joggen oder Tennis. Besser sind Sportarten wie Schwimmen, Pilates oder Walking.

Stillen&Sport

Jede Mutter kann Sport treiben, auch wenn sie noch stillt. Das wichtigste ist, dass sie sich dabei wohl fühlen und nicht überanstrengen. Am besten stillen sie vor dem Sport, dann spannen die Brüste nicht so sehr und sie können sich besser bewegen.

Darf ich während der Stillphase eine Diät machen?

Besser nicht. Denn wenn die Fettdepots aufgelöst werden, so können die eingelagerten Umweltgifte direkt in die Muttermilch übergehen. Zudem sollten sie täglich mindestens 1800 Kalorien zu sich nehmen, da dass Stillen Kraft und Energie kostet. Ein Vorteil des Stillens ist, dass ab dem vierten Stillmonat bei fast jeder Frau auch die Pfunde beginnen zu purzeln.

Richtige Ernährung während der Schwangerschaft

2 Juni 2011
Sport in der Schwangerschaft, Foto von jansen_berlin/flickr.com

Sport in der Schwangerschaft, Foto von jansen_berlin/flickr.com

In der Schwangerschaft muss auf viele Dinge achten. Dazu gehört vor allem auch die Ernährung. Mann muss nicht auf alles verzichten aber gewisse Einschränkungen sollte man dem Nachwuchs zu Liebe beachten.

Ein Grund ist vor allem, dass durch die hormonellen Veränderungen das Immunsystem bei schwangeren Frauen geschwächt ist, deshalb sind sie und somit auch das Kind anfälliger für Infektionen, welche auch durch Lebensmittel ausgelöst werden können. Daher lauter der Grundsatz auf rohe tierische Lebensmittel die nicht vollständig erhitzt wurden, sollte verzichtet werden. Dazu gehören vor allem Rohmilch, Rohwurst wie Salami oder Schinken, rohes Fleisch und roher Fisch, wie er auch in Sushi enthalten ist. Auch bei rohen oder weichen Eiern, wie zum Beispiel in Tiramisu enthalten, ist Vorsicht geboten. Außerdem kann auch Leber aufgrund des zu hohen Vitamin A- Gehalts dem Baby schaden. Kaffee und schwarzer Tee sind in Maßen genossen allerdings unbedenklich, wenn man also zwei Tassen von einem milden Kaffe oder Tee wählt schadet das dem Baby in keinster Weise. Man kann sich im Internet auch einfach eine vollständige Liste mit allen erlaubten und nicht erlaubten Lebensmitteln ausdrucken.

Verboten in der Schwangerschaft sind hingegen, ohne Kompromisse, Alkohol und Zigaretten. Der Alkohol und auch dessen Abbauprodukte gelangen über das Blut und die Nabelschnur direkt in den Mutterkuchen und schädigen sowohl Zellen als auch Organe des Kindes. Auch spätere verzögerte Entwicklungen, sowohl geistig auch körperlich, sind meist auf Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zurück zu führen. Ebenso kompromisslos sollte man es auch mit dem Rauchen halten da jeder Zug Nikotin die Blutgefäße verengt und somit die Versorgung des Kindes stört. Auch das Risiko für einen plötzlichen Kindstod verdoppelt sich.

Der Mutterschaftspass

25 April 2011

Der Mutterschaftspass ist das wichtigste Dokument in der Schwangerschaft. In Er begleitet Mutter und Kind durch alle Vor- und Nachsorgeuntersuchungen und enthält alle Informationen, die für beide wichtig sind. Eingeführt wurde der Pass im Jahr 1961,um die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen festzuhalten und für eine Kontrolle jederzeit parat zu haben. Seit der Einführung wurde der Pass mehrfach aktualisiert und an die medizinischen Standards angepasst.

Den Mutterpass erhält eine Frau in dem Moment, in dem bei ihrem Frauenarzt die Schwangerschaft offiziell bestätigt wird. Bis zur Geburt des Kindes werden dann alle wichtigen Daten der Mutter, zum Beispiel ihre Blutgruppe, den Eisengehalt im Blut oder eventuelle Erb- und Infektionskrankheiten dokumentiert. Eingetragen werden auch die Ergebnisse des Antikörpersuchtests, mit dem Röteln-HAH-Test wird überprüft, ob ein ausreichender Schutz gegen eine Rötelninfektion besteht, da diese das Kind während der Schwangerschaft schwer schädigen könnte.

Zusätzlich werden im Laufe der Schwangerschaft Daten vom Kind gesammelt und eingetragen. Das sind zum Beispiel die Größe, das Gewicht oder die Lage des Kindes.

Eine Schwangere sollte ihren Mutterpass immer bei sich führen, damit den Ärzten im Falle eines Notfalles  sämtliche Informationen zugänglich sind.

 

Die 31. Schwangerschaftswoche

14 März 2011
Schwangerschaft, Foto von Schwangerschaft/flickr.com

Schwangerschaft, Foto von Schwangerschaft/flickr.com

Die Schwangerschaft ist für jede Frau ein ganz besonderes Erlebnis in ihrem Leben. In jeder Woche kommen neue Erfahrungen hinzu, die die Schwangere auf das Muttersein vorbereiten.

In der 31. Schwangerschaftswoche bewegt sich das Baby weit mehr als zuvor. Die Bewegungen nimmt die werdenden Mutter jedoch gar nicht mehr so stark wahr. Außerdem steht die letzte wichtige Vorsorgeuntersuchung an, die eine Ultraschalluntersuchung beinhaltet. Außerdem werden verschiedene Labortests an Urin und Blut der Frau durchgeführt.
Auch die Lage der Gebärmutter wird vom Arzt durch Tasten und Ausmessen festgestellt.

Neben diesen Untersuchungen  wird auch das Baby genauestens unter die Lupe genommen. Es wird vermessen und begutachtet. Außerdem wird ein weiteres Mal geprüft, ob es sich um eine Einlings- oder Mehrlingsschwangerschaft handelt. Fruchtwassermenge, Bewegungen des Babys, Herzaktion und Lage der Plazenta werden ebenfalls gecheckt.

Im Mutterpass wird schlussendlich notiert, dass das Baby ungefähr 29 Wochen alt ist. Zu diesem Alter kommt es, da der Arzt mit einer Schwangerschaftszeit von 40 Wochen, also 10 Monaten rechnet. Dabei wird mit der Rechnung zwei Wochen vor der Befruchtung gerechnet, da der Eisprung nicht bei jeder Frau gleich ist und dieser nicht genau berechnet werden kann.