Beiträge getagged ‘Schwanger’

Mit einem Babybauch durch den Sommer

23 April 2012

© 3dvin - Fotolia.com

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Wenn eine Frau schwanger ist, empfindet sie wohl das größte Glück der Erde. Jedoch kann das Schwanger sein manchmal auch ganz schön anstrengend sein, weswegen man sich einige Tipps zu Gemüte führen sollte, um wirklich gut durch die Schwangerschaft zu kommen. Gerade wenn man auch noch im Sommer hochschwanger sein sollte, sind einige Tipps wirklich Gold wert.

So freuen sich die meisten Schwangeren zuerst wenn die Temperaturen steigen, da sie das Kind nicht mehr unter Jacken packen müssen und luftigere Sachen anziehen können. Wenn die Temperaturen dann jedoch noch weiter steigen, kehrt sich dies meistens um. So haben Schwangere unter der starken Hitze meistens noch mehr zu leiden als “Normalmenschen”. So empfiehlt es sich unter anderem, die direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Neben der hohen Hitze ist es vor allem aufgrund der stärker auftretenden Pigmente ratsam. 

Man sollte außerdem die Wahl des Essens bedenken. So empfiehlt es sich nicht schwere saftige Mahlzeiten wie etwa eine ordentliches Rinderhacksteak zu sich zu nehmen. Viel wichtiger ist es leichte Kost zu essen, um so den Körper nicht zu sehr zu fordern. Genauso sollte man die Finger auch von zu scharfem Essen lassen, da die Schweißausbrüche sonst um einiges verstärkt werden und gar kein Ende mehr nehmen. 

Auch im Sommer sollte nicht auf Sport verzichtet werden, da dies den Kreislauf ankurbelt und möglichen Schwangerschaftsbeschwerden vorbeugt. Dabei empfiehlt sich eher leichter Sport wie etwa schnell gehen, Rad fahren oder schwimmen. Gerade Wasser-Aerobic ist sehr wirkungsvoll, da es eine Entlastung für den Körper darstellt und die Schwangere sportlich trotzdem fordert. Ansonsten gilt es eigentlich genau die Dinge zu beachten, die man auch sonst während einer Schwangerschaft beherzigen sollte. Einzig dass auch etwas mehr getrunken werden sollte, wäre hier noch hinzuzufügen.

Job und Schwangerschaft: Arbeitsrecht für werdende Mütter

1 März 2012
© S.Kobold - Fotolia.com

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Da die Kriterien für vorzeitigen Mutterschutz sehr stark verschärft wurden, sehen sich immer mehr Schwangere in der Situation, dass sie entweder in den Krankenstand flüchten oder kündigen. 

Es gibt die sogenannte Schutzfrist. Diese besagt, dass Schwangere in den letzten acht Wochen vor dem Entbindungstermin ihres Babys nicht arbeiten dürfen. Es gibt jedoch Ausnahmen. Arbeitet man in einem Beruf, der eine Gefahr für Mutter und Kind darstellt, darf man früher freigestellt werden. Darüber entscheidet jedoch der Facharzt. Dieser muss die gewünschte Freistellung zum einen bewilligen und schriftlich begründen. Das letzte Wort sprich aber im Zweifels Fall der Amtsarzt oder Arbeitsinspektionsärzte.

Neben der Schutzfrist gibt es sogenanntes Wochengeld. In der Zeit des Mutterschutzes erhalten die Frauen Seitens der Krankenkasse ein sogenanntes Wochengeld. Der Arbeitgeber zahlt während des Wochengeldes weder Lohn noch Gehalt, auch nicht im frühzeitigen Mutterschutz.

Der Oberkärntner Gynäkologe Klaus Veiter findet die Sparmaßnahmen an Schwangeren unverschämt. Seit einiger Zeit gilt der Erlass aus dem Sozialministerium, dass die Kriterien zum vorzeitigen Mutterschutz verschärft hat. Laut diesem gilt seit einem Jahr, dass Beschäftigungsverbote nicht mehr vor der 15. Schwangerschaftswoche ausgestellt werden können. Auch wer über Dauerübelkeit klagt, muss arbeiten gehen und kann sich nicht freistellen lassen.

Insgesamt wurden im Jahr 2011 nun 15,75 Prozent weniger Schwangere in Kärnten freigestellt als in den Vorjahren. Die Kasse hat so Einsparungen von 5,5 Millionen Euro eingefahren. Unfair finden viele. Denn den Arbeitgeber kostet der frühzeitige Mutterschutz überhaupt nichts, lediglich die Kassen wollen sparen. Die neuen Bestimmungen zeigen ihre Wirkung. Immer mehr Frauen kündigen ihren Job, wenn sie keine frühzeitige Freistellung bekommen. Den Meisten ist ihre Gesundheit und die ihres Kindes wichtiger als der Beruf. Fatal für die Zukunft, da Frauen so auf alle Leistungen verzichten und schlussendlich keine Garantie dafür bekommen, ihren Job zurückzuerhalten, wenn der Mutterschutz vorbei ist.

Mutter und Kind in der 33. Schwangerschaftswoche

5 April 2011

Schwanger, Foto: Templermeister / pixelio.de

In der 33. Schwangerschaftswoche passiere so einige Dinge. Zum Beispiel verändert das Baby seine Lage und wandert mit dem Kopf immer mehr in Richtung Becken. Am Anfang lag das Baby mit dem Po zum Becken, aber mit der Zeit dreht es sich immer mehr Kopf über. Allerdings ist dies nicht immer der Fall. Manchmal lassen sich die Babys auch damit Zeit und tun dies erst ein paar Wochen später. Für das Kind und die Mutter ist es bei der Geburt am einfachsten wenn der Kopf voran kommt, denn so kann sich das Kind seinen Weg selber bahnen. Natürlich ist die leider nicht immer der Fall. Wenn das Kind mit dem Po zuerst kommt nennt man das Steißlage. Kommen die Füße zuerst nennt man das Fußlage, oder Steißfußlage.
Da das Baby auch immer größer wird und nun schon in der 33. Woche ist, wird es natürlich auch immer enger im Bauch der Mutter. Deshalb hat es auch nicht mehr sonderlich viel Platz zum bewegen. Wenn überhaupt streckt und reckt sich das Baby und das ist nicht immer ganz angenehm für die werdende Mutter. Wenn es zum Beispiel mit dem Fuss oder dem Arm an die Rippen stößt, kann es schon mal weg tun.
Ein paar Tips sind unter anderem auf der linken Seite zu schlafen. Falls man nicht einschlafen kann, hilft es oft wenn man vorher ein entspannendes Bad mit ein paar ätherischen Ölen wie Lavendel nimmt. Zu wenig Schlaf vor der Geburt ist nicht gut, denn das Baby sollte nicht übermüdet zur Welt kommen, deshalb hilft es oft auch sehr ein Nickerchen am Tage zu nehmen.

Das Problem der Steißlage

4 April 2011

Schwanger, Foto: Ronny Senst / pixelio.de

Bevor Kinder auf die Welt kommen drehen sie sich im Mutterleib mit dem Kopf nach unten. Für die Geburt ist das am praktischsten, da der Kopf zunächst das größte Körperteil des Babys ist. So kann der Geburtskanal geweitet werden und es ist ausreichendPlatz für den Rest des Körpers vorhanden.
Bei manchen Schwangerschaften geschieht diese Drehung jedoch genau nicht. Das kann sehr riskant für Mutter und Kind werden. Bleibt diese Drehung aus nennt man das eine Steinlage des Kindes. Das Baby bleibt wie in der vorgehenden Zeit der Schwangerschaft aufrecht im Mutterleib sitzen. Das gefährliche an so einer Situation ist, dass bei einer Steinlage der Körper zuerst geboren wird. Der Kopf bleibt mit der Nabelschnur im Mutterleib. Bei solch einer Position kann es passieren dass sich die Nabelschnur um den Hals des Kindes legt und ihm die Luft nimmt. Die Sauerstoffversorgung wird unterbrochen. Das kann große Schäden mit sich bringen oder sogar zum Tod führen.

Aus diesem Grund ist bei einer kritischen Steinlage des Kindes immer ein OP-Team vorbereitet dass im Notfall einen Kaiserschnitt durchführt. Die Mutter des Kindes wird für diese Vorgang in Vollnarkose versetzt um das Baby so einfach wie möglich aus dem entspannten Körper der Mutter entbinden zu können. In Einzelfällen ist es auch möglich, das Kind mit einem Spezialgriff aus dem Mutterleib zu befreien. Trotzdem ist eine solche Lage des Kindes niemals zu unterschätzen, weswegen die Geburt, egal ob Kaiserschnitt oder natürliche Geburt, trotzdem immer von Experten und Oberärzten betreut wird.

Wenn feststeht dass das Kind sich in einer Steinlage befindet gibt es auch einige hilfreiche Tips und Tricks die die Mutter selbst anwenden kann um das Baby möglicherweise von einer Drehung zu überzeugen. Bei der so genannten “Indischen Brücke” wird das Becken für einen Zeitraum von zehn Minuten extrem hoch gelagert. Durch diese Stellung soll es das Baby im Mutterleib unbequem haben und sich von alleine drehen.

Ob man eine Steißgeburt wagen sollte oder nicht muss in jedem Falle der behandelnde Arzt entscheiden.

Ein Tag in der 33. Schwangerschaftswoche – Ein Erlebnisbericht

3 April 2011

Schwanger, Foto: alt_f4 / pixelio.de

33. Schwangerschaftswoche. Der Countdown läuft. Unfassbar wie schnell die Zeit vergeht. Eben gerade noch hat man den positiven Schwangerschaftstest in den Händen gehalten und nun steht die Ankunft des Kleinen kurz bevor.

Scheinbar kann er es, genauso wie ich, auch kaum noch erwarten. Fröhlich boxt und tritt er mich in den Bauch, als ob er seine Gliedmaßen schonmal ordentlich trainieren will, in Erwartung der Dinge die da kommen. Da unser Kleiner jedoch gar nicht mal so klein (für sein Alter) ist, macht mir das manchmal ganz schön zu schaffen.

Der Geburtsvorbereitungskurs liegt auch schon hinter uns. Begierig haben wir alle Informationen aufgesogen. Ich bin froh, dass meinem Freund dadurch ein bisschen die Angst vor der Hausgeburt genommen wurde. Für mich stand schon immer fest, dass ich mein Kind wenn möglich zu Hause zur Welt bringen will. Mein Schatz war zunächst etwas skeptisch, hat sich schlussendlich jedoch bekehren lassen. Wir haben auch eine Hausgeburt, die unsere Hebamme betreut hat, auf DVD gesehen. Ich hatte richtig Gänsehaut bekommen.

Langsam werde ich richtig ungeduldig. Nicht, weil ich langsam die Nase voll von den Tritten und Hieben in meinem Bauch habe, sondern weil ich es einfach nicht erwarten kann, mein erstes Kind in den Armen zu halten.

Wichtige Untersuchungen während der Schwangerschaft

2 April 2011

Untersuchungen, Foto: Andreas Morlok / pixelio.de

Nach Feststellung einer Schwangerschaft erfolgen eine Reihe von Untersuchungen. Dies sind zunächst einmal die frauenärztlichen Untersuchungen, die erst alle vier Wochen, später alle zwei Wochen durchgeführt werden. Die Vorsorgetermine umfassen die Untersuchung auf Chlamydien, die Kontrolle der Vitalität des Embryos, die Blutdruckmessung, die Urinuntersuchung, die Gewichtskontrolle sowie eine Hämoglobinbestimmung.

Dreimal während der Schwangerschaft wird zudem eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen, um die kindliche Entwicklung zu beurteilen. Eventuelle schwere Entwicklungsstörungen können so frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden. Die Screenings finden nach 9-12 Wochen, nach 19-22 Wochen und nach 29-32 Wochen statt.

Des Weiteren finden zudem Blutuntersuchungen statt. Diese beinhalten die Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors und die Durchführung eines Antikörpersuchtests. Gesetzlich vorgeschrieben ist auch ein Suchtest auf Geschlechtskrankheiten und eine Rötelantikörperbestimmung. Nach der 32. Woche wird schließlich nochmals Blut entnommen, um eine eventuell bestehende Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus erkennen zu können. Bei einer Infektionsgefahr kann das Neugeborenen sofort geimpft und so eine Infektion vermieden werden.

Übrigens, jede werdende Mutter hat das gesetzliche Anrecht auf Schwangerenvorsorge!

Probleme während der Schwangerschaft

1 April 2011

Schwangerschaft, Foto: Grace Winter / pixelio.de

Die letzte Phase vor der Geburt, die Wochen 33-36, sind ein wichtiger Zeitraum während einer Schwangerschaft. In diesen Wochen begibt sich das Baby in der Regel in die geburtsbereite Position, das heißt mit dem Kopf nach unten. Das bedeutet auch Veränderungen für die Mutter. Der Bauch lässt sich jetzt nicht mehr ignorieren. Sie werden merken, dass es ihnen schwerer fällt zu essen, sie die Schuhe anzuziehen und sich beispielsweise auch der Einkauf nicht mehr vor dem Bauch tragen lässt. Das ist nicht erstaunlich, immerhin nehmen sie jetzt etwa 600 Gramm pro Woche zu und haben insgesamt schon etwa 10 bis 12 Kilo zugelegt. Das Baby wiegt am Ende der 36. Woche etwa 2750 Gramm, legt nun auch Babyspeck an und wird immer rundlicher.

Auch Nachts werden sie Veränderungen spüren. Viele angehende Mütter haben Schlafstörungen in dieser Periode, da sie durch das Gestrampel ihres Babys geweckt werden oder weil sie häufiger die Toilette aufsuchen müssen. Es nützt nichts sich versuchen zum Schlafen zu zwingen, aber einige Tipps könnten ihnen das Einschlafen erleichtern. Vor dem Schlafgehen kann ein langes warmes Bad sehr beruhigend wirken. Versuchen sie zudem ihren Bauch und ihre Knie in Seitenlage abzustützen, indem sie ein großes Kopfkissen oder ein Stillkissen darunterlegen. Wenn das nicht hilft, kann man es auch mit alternativen Methoden versuchen. Akupunktur, Autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation haben sich schon öfter als erfolgreich erwiesen. Wenn gar nichts hilft und sie durch unterbewusste Ängste oder schlimme Alpträume wachgehalten werden, sollten sie sich neben ihrem Frauenarzt auch um einen Psychotherapeuten bemühen.

Allgemein ist es wichtig, dass sie jetzt darauf achten viel zeit für sich zu haben und möglichst viel Entspannung finden und sich ruhig auf die Geburt vorzubereiten.