Beiträge getagged ‘Baby’

Die ersten Zähnchen – Tipps gegen Schmerzen und Quengeln

26 November 2012
Bild: © panthermedia.net/ 3734 (Stefan Dinse) - Die ersten Zähne schmerzen. Zahnfleisch-Massagen und andere Hausmittel können den Schmerz lindern.

Bild: © panthermedia.net/ 3734 (Stefan Dinse) - Die ersten Zähne schmerzen. Zahnfleisch-Massagen und andere Hausmittel können den Schmerz lindern.

Frischgebackene Eltern haben es oft schwer. Ständig muss man erraten können, was das Neugeborene mit seinem Geschrei artikulieren will. Im fünften, sechsten Monat etwa wird es besonders nervenzerreibend. Die ersten Zähne kündigen sich an und mit ihnen weitere schlaflose Nächte. Babys haben bereits vor ihrer Geburt Zähne, die sich unter dem Zahnfleisch entwickeln.

Zahn für Zahn, die Qual für Kleinkinder

Manche Zähne lassen auch länger auf sich warten, doch sobald sich der erste Zahn herausgebildet hat, folgt monatlich ein Neuer. Im Schnitt sollte ein zweieinhalb-jähriges Kind 20 Zähne haben, die sogenannten Milchzähne. Diese fungieren als sogenannte Platzhalter, damit der Ober- und Unterkiefer sich dementsprechend entwickeln kann. Im Einschulungsalter beginnt dann das umgekehrte Spiel – die Zähnchen fallen aus und danach brechen die „neuen“ Zähne durch, 32 in der Anzahl. In dem Alter ist es dann schon leichter sich mit seinem Kind zu verständigen, daher ist es bei Babys wichtig, die Anzeichen richtig zu deuten. Meist kündigen sich die ersten Zähne mit einem vermehrten Speichelfluss an, das Herumkauen an Spielzeugen, Schnuller oder den eigenen Fingern nimmt rapide zu. Die Belastbarkeit des Kindes wird hart erprobt, die Kieferknochen fangen an zu spannen, das Zahnfleisch kann anschwellen und es kann auch schonmal jucken und drücken, wenn die Neulinge durchbrechen wollen. Das Immunsystem ist beeinträchtigt, deswegen muss man besonders vorsichtig sein, leicht können Babys Fieber bekommen, gerötete Wangen oder Verdauungsprobleme. Da ist es nur verständlich, wenn das Baby nun des Öfteren herumquengelt und uns des Nachts auf Trab hält.

Hausmittel gegen den Zahnschmerz bei Babys

Deswegen ist es die Aufgabe der Eltern, seinem kleinen Nachwuchs so gut wie möglich zu helfen. Da Kauen schon hilft, aber nicht ständig die Finger dazu gebraucht werden sollten, geben sie ihrem Baby ein Stück hartes Brot oder Gemüse, worauf es rumkauen kann. Um dem Juckreiz vorzubeugen, können sie auch das Zahnfleisch ihres Kindes massieren, zum Beispiel mit genoppten Fingerhüten aus Silikon. Sie können auch auf altbewährte Haushaltsmittel wie Kamillen- oder Salbeitee zurückgreifen und mit einem Wattestäbchen die entzündungshemmenden Kräuter so aufzutragen.

Wenn alles nicht hilft und es allzu schlimm wird und häufiger Fieber auftritt, sollten sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn nicht alle beschriebenen Symptome müssen nur vom ersten Zahn kommen. Seien Sie also behutsam mit ihrem Neugeborenen und versuchen Sie ihm und Ihnen die Nächte wieder erholsamer zu gestalten.

Nach der Geburt – Zurück zur alten Figur?

27 Oktober 2012
Bild: © panthermedia.net/Arne Trautmann - Abnehmen nach der Schwangerschaft

Bild: © panthermedia.net/Arne Trautmann - Abnehmen nach der Schwangerschaft

Auch wenn so ein Babybauch eine super Gelegenheit ist sich mal so richtig gehen zu lassen und sich einfach alles was man so findet einzuverleiben, sollte man vorsichtig sein. Denn der Spaß dauert nur 9 Monate. Danach kann die bisherige Ausrede für jegliche Konsumentgrenzung schreien und der Bauch ist nur noch mahnende Last. Jetzt heißt es schnell wieder zurück zu alter Größe.

Das “Ur-Gen” ist wohl die Ursache

Die Hälfte aller Frauen sind nach der Geburt eher unglücklich mir ihren zusätzlichen Pfunden. Schuld daran sind aber nicht allein die Fressattacken während der Schwangerschaft sondern auch die Gene. Es ist wissenschaftlich erwiesen dass Frauen eine Art „Ur-Gen“ besitzen welches das Abnehmen nach der Schwangerschaft erschwert. In einer Zeit da der Mensch sich permanentem Mangel und widrigsten Umständen gegenüber sah, sollte dies die Mutter und vor allem das Neugeborene schützen. Heute ist es eigentlich überflüssig und dient nur noch dazu Frauen unglücklich zu machen.

Nach und nach hat man wieder mehr Zeit für sich

Entgegenwirken kann man diesem Gen durch regelmäßigen Sport. Nur werden sie wahrscheinlich gerade in der ersten Zeit mit dem Baby andere Dinge im Kopf haben als 4 Mal in der Woche zum Sport zu gehen. Stillen, Kuscheln, Windeln wechseln und Ihr Baby in den Schlaf wiegen und…ach ja wahrscheinlich auch essen. Irgendwann muss man sich auch mal was gönnen. Exzessives Sporttreiben ist nach einer so beschwerlichen Geburt auch eher nicht ratsam. Sorgen Sie lieber für eine Ernährungsumstellung. Wobei zu beachten ist dass einige Obstsorten während der Stillzeit, zu aggressiv sind für den empfindlichen Magen von Neugeborenen. Genau wie manche Salatsorten blähen. Versuchen Sie trotzdem den Schokoriegel mit etwas gesundem, wie zum Beispiel Studentenfutter oder einer Banane zu substituieren, was Ihnen und ihrem Baby Kraft gibt. Zusätzlich sollten Sie so viel Bewegung wie möglich in ihren Alltag integrieren, indem Sie z.B. jeden Tag eine Stunde zügig mit ihrem Kind spazieren gehen. Nutzen Sie die Mittagspause ihres Kindes um eine paar schöne, kurze Übungen zu machen.  Mit der Zeit wenn Sie, ihr Partner und das Baby sich so richtig eingespielt haben, findet sich sicher immer mehr Zeit, die Sie für sich nutzen können. Bei all dem Abnehm-Stress sollten Sie jedoch nicht außer Acht lassen, dass ihr Körper in den letzten Monaten genug durchgemacht hat und nun auch erstmal etwas Ruhe braucht. Nicht zuletzt übertragen Sie Stress auch auf ihr Baby und gerade dieses braucht Ruhe um sich richtig zu entwickeln. Haut und Gewebe regenerieren sich auf natürliche, gesunde Art und Weise. Reizen Sie ihren Körper also nicht mit übertriebenem Sport und Diäten.

Tipps für die Stillzeit

16 Oktober 2012
Bild: © Tobilander - Fotolia.com - Das Wichtigste beim Stillen ist für Mutter und Kind die richtige Umgebung.

Bild: © Tobilander - Fotolia.com - Das Wichtigste beim Stillen ist für Mutter und Kind die richtige Umgebung.

Stillen ist für Mutter und Kind überaus wichtig, nicht nur für die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind, sondern auch für die Gesundheit des Säuglings. Das Kolostrum, sozusagen die „Vormilch“, bevor es zum eigentlichen Milcheinschuss kommt, ist den den ersten Tagen nach der Geburt vorhanden und wichtig für die Gesundheit des Säuglings. Denn das Kolostrum enthält eine hohe Konzentration an wichtigen Vitaminen und Kohlenhydraten, aber auch Antikörpern der Mutter, die den Säugling vor Infektionskrankheiten schützen. Am besten sollte das Kind 30 bis 50 Minuten nach der Geburt angestillt werden, da zu diesem Zeitpunkt der Saugreflex am kräftigsten ist. Zu Nuckelflaschen oder Nuckeln an sich wird nicht geraten, da dies negative Auswirkungen auf Kau- und Gaumenmuskulatur sowie die Kieferstellung haben könnte.

Das Wichtigste beim Stillen ist für Mutter und Kind die richtige Umgebung. Stille Orte mit wenigen Geräuschen, nicht zu grellem Licht und Ruhe sind besonders gut geeignet. Sollte das Stillen aus verschiedenen Gründen in einer ungeeigneten Umgebung stattfinden, kann das Kind mit Ablehnung reagieren. Dies wird sich aber meist legen, sobald der Hunger des Kindes groß genug ist.Andernfalls sollten Hebamme oder Kinderarzt informiert werden. Viele Frauen leiden während des Stillens unter Schmerzen in der Brunst und an den Brustwarzen. Schmerzen können mit Einlagen, Wärmeeinfluss und auch Tees gelindert werden.

Ab dem sechsten Monat kann man dem Kind zusätzlich zur Milch püriertes Obst, Gemüse, aber auch Fleisch oder Getreide zum probieren reichen. Meist macht man das hintereinander, um schon vorab Allergien auszuschließen.
Wenn die Kindsmutter nicht Stillen möchte, kann man die Milch mit einer Milchpumpe abpumpen oder künstliche Säuglingsmilch nutzen. Für die Entwicklung des Kindes ist das natürliche Stillen jedoch am besten geeignet, da keine künstliche Milch die Natur ersetzen kann. Während der Stillzeit sind keine zusätzlichen Nahrungsmittel wie Wasser oder Tee nötig, da die Muttermilch alle wichtigen Stoffe für das Kind enthält.

Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft

11 Oktober 2012
Bild: © panthermedia.net/163189 (JCB Prod) - Beim Ultraschall können Ärzte sehen, ob sich ein Baby im Mutterbauch richtig entwickelt und gesund ist.

Bild: © panthermedia.net/163189 (JCB Prod) - Beim Ultraschall können Ärzte sehen, ob sich ein Baby im Mutterbauch richtig entwickelt und gesund ist.

Pränatale Diagnostik wird in den letzten Jahren ganz groß geschrieben. Sie hilft, gesundheitliche Beeinträchtigungen, die das noch ungeborene Kind aufweist, zu diagnostizieren. Mit 100-prozentiger Sicherheit kann sie natürlich nicht dienen, ist aber trotzdem ein wichtiges und gutes Mittel, um eventuelle Störungen so früh wie möglich zu entdecken und gegebenenfalls zu behandeln. Im Folgenden wollen wir kurz einige Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik mitsamt ihrer Vor- und Nachteile vorstellen.

Der Ultraschall ist sicherlich eine der bekanntesten und verbreitetsten Methoden. Dabei werden Schallwellen genutzt, die von Knochen, Gewebe und Fruchtwasser auf unterschiedliche Weise zurück geworfen werden. Im Anschluss werden die Echos in Lichtpunkte umgerechnet, die auf dem Bildschirm dann ein Schwarz-Weiß-Bild des Kindes und all seiner Organe präsentieren. Ein großer Vorteil ist, dass sich mit dem Ultraschallverfahren viele wichtige Faktoren abklären lassen, darunter die Fruchtwassermenge, die Herztätigkeit oder Größe und Wachstum.

Eine andere Möglichkeit ist das sogenannte Ersttrimester-Screening, das beispielsweise helfen kann, Chromosomenveränderungen wie das Down-Syndrom zu entdecken. Beim Screening werden Daten aus dem Ultraschall mit dem Alter der Mutter und ihren Blutwerten zusammen betrachtet und aus ihnen das Risiko für bestimmte Krankheiten berechnet. Damit bleibt es aber immer nur Einschätzung und ist niemals eine verlässliche Diagnose.

Zu den ganz frühen Optionen der vorgeburtlichen Diagnostik hingegen kann man die Chorionzottenbiopsie rechnen. Sie findet zwischen der zehnten und 12. Woche statt und ist Teil der sogenannten invasiven Diagnosemethoden – die Schwanger muss damit einen kleinen Eingriff in Kauf nehmen. Mit einer Nadel wird eine kleine Probe des Chorionzottengewebes aus der Bauchdecke entnommen, das kindliche Zellen enthält. Man kann dann eine Reihe von vererbbaren Krankheiten, Stoffwechselerkrankungen oder Chromosomenveränderungen erkennen.

Wie bei den meisten Dingen gilt: Man sollte sich im Vorfeld aller Risiken und Möglichkeiten der einzelnen Optionen bewusst sein und sich dann in Absprache mit dem Arzt für die individuell am besten geeignete Methode entscheiden.

Probleme beim Stillen – was man dagegen tun kann

10 Oktober 2012
Bild: © panthermedia.net/170504 (Richard Semik) - Sollten Probleme beim Stillen auftauchen, so machen Sie sich keine Sorgen. Alles hat plausible Gründe.

Bild: © panthermedia.net/170504 (Richard Semik) - Sollten Probleme beim Stillen auftauchen, so machen Sie sich keine Sorgen. Alles hat plausible Gründe.

Während der Schwangerschaft macht man sich oft Gedanken, ob man stillen möchte oder vielleicht doch nicht. Hat man sich aber erst dazu entschieden, fürchtet man, dass das Neugeborene möglicherweise die Brust verschmäht oder irgendetwas anderes schief geht. Doch einer Panik kann Abhilfe geschaffen werden. Haben Sie keine Angst vorm Stillen.

Das Baby verweigert die Brust

Es kann vorkommen, dass Babys die Brust ablehnen, aber dafür gibt es plausible Gründe. Es kann sein, dass sie gerade einen Entwicklungssprung durchmachen, dann sind sie meist zu aufgeregt, um tagsüber zu essen. Es kann aber auch sein, dass sie etwas Attraktiveres kennengelernt haben, wie zum Beispiel eine Flasche oder einen Schnuller, eine Vorrichtung, an der sie ohne große Mühe an Milch kommen. Es können aber auch duftende Kosmetika sein, Parfüm, Cremes, etc., die eine Still-Unlust auslösen. Das kann man ganz einfach ausprobieren, in dem man sie weglässt oder austauscht und dann die Kleinen ganz langsam und geduldig wieder an das Saugen gewöhnt.

Wunde Brustwarzen

Reizungen an den Brustwarzen sind in den ersten Tagen ganz normal, da sich die empfindliche Haut erst an das Saugen gewöhnen muss. Doch wenn die Schmerzen nicht aufhören und feine Risse folgen, ist das ein Zeichen, dass die Anlegetechnik nicht stimmt. Mit einem zuverlässigen Trick kann man die Kleinen ganz leicht dazu bringen, den Mund zu öffnen. Man berührt ganz kurz mit der Brustwarze die Lippen und löst damit den Suchreflex aus. Wenn der Mund richtig geöffnet ist, legt man die Lippen des Babys glatt und nach außen gestülpt um den Warzenhof. Jetzt sollte das Stillen keine Probleme mehr bereiten.

Noch ein paar kleine Tipps gegen die Schmerzen

Man sollte pro Seite nur fünf bis zehn Minuten stillen, dafür aber häufiger anlegen. Die Brust sollte nach dem Stillen an der Luft trocknen. Und für eine Linderung der Schmerzen dünn Lanolin-Creme (Apotheke) auftragen.

Rauchen während der Schwangerschaft

20 Juni 2012
© panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

© panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Raucher und Raucherinnen gefährden sich selbst am meisten. Das ist wohl allgemein bekannt. Obwohl die Auswirkungen des passiven Rauchens nicht vernachlässigt werden sollten, ist das aktive Inhalieren von Teer und Nikotin wohl immer noch am schädlichsten. Das gilt, so lange man wirklich ganz alleine ist.

Bei einer Schwangerschaft verändert sich die Situation erneut. Nun ist die werdende Mutter nicht mehr nur für ihre eigene, sondern auch für die Gesundheit ihres Kindes verantwortlich. Denn Rauchen in der Schwangerschaft kann zu sehr ernsten Folgen für das Neugeborene führen. Im schlimmsten Fall führen Nikotin und Kohlenmonoxid zu Fehl-, Früh-, oder Todgeburten. Weiterhin können Untergewicht, eine nicht vollständig entwickelte Lunge, eine erhöhte Anfälligkeit für Erkrankungen wie Asthma und Allergien entstehen. Auch das Risiko für den plötzlichen Kindstod wird erhöht. Auch Rauchen während des Stillens ist auf keinen Fall zu empfehlen, da es die Milchbildung negativ beeinflusst und auch in der Milch Giftstoffe lagern.

Obwohl diese Risiken den meisten Schwangeren bekannt sind, gibt es weiterhin viele, die auch während ihrer Schwangerschaft rauchen. So greifen rund 1/3 aller Schwangeren in den ersten Wochen und Monaten der Schwangerschaft weiterhin zum Glimmstängel. Dabei werden gerade während einer Schwangerschaft Energien und Kräfte freigesetzt, die beim Aufhören helfen können. Auch die gefürchtete Gewichtszunahme bleibt zunächst aus, weil der Stoffwechsel erhöht wird.

Mit dem Rauchen aufzuhören ist trotzdem nicht leicht. Einige Tipps können deshalb helfen. So ist es zum Beispiel zu empfehlen, einen Termin festzulegen, an dem der letzte Glimmstängel geraucht werden soll. Danach sollte man der Familie, den Freunden und Bekannten und bestenfalls auch den Kollegen Bescheid sagen, so dass diese im Notfall als Rauchstopper eintreten können. Es ist außerdem zu empfehlen aufzuschreiben wie viel Geld man spart und sich in regelmäßigen Abständen für die Erfolge zu belohnen.       

Was darf ein Baby essen?

11 April 2012

© drubig-photo - Fotolia.com

© drubig-photo - Fotolia.com

Wenn der erste Nachwuchs im Haus ist, dann stellen sich für Eltern oft viele Fragen. Dabei ist es manchmal nicht so leicht zu entscheiden, was die richtige und was die falsche Antwort ist. Vor allem bei der Ernährung des Kindes sind sich so mancher Papa und so manche Mama unsicher. Die ersten neun bis zwölf Monate ist es noch recht einfach, da gibt es die Brust, oder das Fläschchen. Nach ungefähr dieser Zeit beginnen die Kleinen jedoch sich auch für das Essen zu interessieren, das die Eltern essen.

Vor allem beim Frühstück und Abendbrot, Mahlzeiten, die oft zusammen eingenommen werden, kann ein Baby Mutter und Vater gut beobachten. Wenn ihr Baby anfängt Interesse an Festnahrung zu entwickeln, dann können sie erst einmal damit beginnen Brot zu füttern. Das ist natürlich nicht zwingend notwendig, aber manche Kinder fangen schon mit neun bis zwölf Monaten an, Brot zu essen. Dabei sind nun einige Punkte zu beachten. Bestenfalls füttert man etwas Brot als zweites Frühstück, nachdem schon Muttermilch, oder Brei gegeben wurde. Als Sorten eignen sich zum Beispiel Roggen-, Weizenmisch-, Dinkel-, oder Bauernbrot. Vollkornbrot sollte man erst später anbieten, da ein so junges Baby die Körner noch nicht verdauen kann. Toast oder Weißbrot kann zwar verdaut werden, ist aber sehr ungesund.

Schwierig wird es außerdem hinterher den Nachwuchs umzugewöhnen. Als Belag eignet sich erst einmal nur etwas Butter, oder Marmelade. Erst später können sie auch milde Käsesorten, wie jungen Gouda, Butterkäse, oder Frischkäse verwenden. Wurst sollte generell gemieden werden, da diese sehr salzig ist und zu viele Zusatzstoffe enthält. Als Abendbrot kann man auch eine Scheibe Brot füttern. Die Kruste am besten abschneiden und den weichen Rest in kleine Würfel schneiden. Dazu muss man aber ungefähr 150 – 200 ml Folgemilch geben, oft wird das Kind sonst nicht richtig satt und wacht nachts auf.