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Die Wochenbettdepression

26 Dezember 2011
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Für viele Frauen geht die Geburt des eigenen Kindes mit einer sehr großen emotionalen Anspannung und Belastung einher. Viele reagieren auf die Geburt mit dem sogenannten Babyblues. Auch wenn man erwarten würde, dass nach der Geburt die Freude überwiegen sollte, tritt danach eine tiefe Traurigkeit auf. Wenn so etwas auftreten sollte, darf man es keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, da es sich dabei womöglich um eine postpartale Depression handelt.

Schätzungen zu Folge tritt eine postpatale Depression (postpartal = nach der Geburt) bei 50% bis 80% der Mütter unmittelbar nach der Geburt auf. In den meisten Fällen ist eine solche Depression nicht von Dauer. Dann spricht man vom sogenannten Babyblues. Dabei leiden die Mütter unter Stimmungsschwankungen, sind traurig und weinen oft. Dieses Stimmungstief wird durch die extreme Hormonumstellung im Körper verursacht. Denn ungefähr vier Tage nach der Geburt fallen Östrogen- und Progesteronwerte im eigenen Körper ab, dagegen nimmt die Prolaktinproduktion für die Milchbildung zu.

In den meisten Fällen soll der Babyblues nach nur wenigen Tagen abklingen. Wenn er aber über zwei oder mehr Wochen anhalten soll oder auch erst eine Woche nach der Geburt eintritt, sprechen Ärzte bereist von einer Wochenbettdepression. Die Betroffenen haben dabei mit den gleichen Symptomen zu kämpfen wie bei einer typischen Depression. Am Anfang wird öfter angenommen, dass das schlechte Befinden aufgrund des fehlenden Schlaf aufgetreten ist, wegen der körperlichen Umstellung oder aber wegen der ungewohnten Rolle als Mutter. In der Tat kann es gleich mehrere Ursachen, die für eine postpartale Depression verantwortlich sind. Dazu gehören die Umstellung der Hormone im Körper aber auch andere Faktoren wie Angst, unbekannte Erfahrungen, Überlastung durch die vielen und zudem neuen Aufgaben, die sich eine Mutter stellen soll.

Auch psychische Leiden, die bereits vor der Entbindung vorhanden waren, sind ein möglicher Faktor. Es gilt als bewiesen, dass Frauen, die bereits vor der Geburt an einer psychischen Erkrankung litten, mit größerer Wahrscheinlichkeit auch an einer postpartalen Depression erkranken können. Eine postpartale Depression kann auch dann auftreten, wenn die Mutter aus zerrütteten Familienverhältnissen kommt, ein schwaches Selbstwertgefühl hat oder traumatische Erlebnisse hinter sich hat. Auch wenn diese Faktoren bekannt sein soll, lässt sich eine solche Depression allerdings nicht mit Sicherheit vorhersagen.

Eine solche Erkrankung sollte auf jeden Fall fachgerecht behandelt werden.

Gewalterfahrungen beeinträchtigen die Schwangerschaft

6 Dezember 2011
© unpict - Fotolia.com

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Eine neue repräsentative Studie, in der 13 Prozent aller Frauen angaben bereits sexuelle Gewalt erlebt zu haben, alarmiert Psychologen und Ärzte. 

Schwangerschaft kann Frauen in existenzielle Krisen führen, die im schlimmsten Falle mit der Tötung des eigenen Babys enden, wie es unlängst in Berlin geschah. Das Risiko für das Eintreten solcher Komplikationen ist bei Frauen, die Bereits Opfer sexueller Gewalt wurden besonders hoch. Diese Art von Komplikationen können vor, während und nach der Geburt des Kindes eintreten und sind meist medizinisch-psychologischer Natur. Es kann zu Komplikationen bei der Entbindung kommen, oder sogar zu einer ausgeprägten Wochenbettdepression

Die Gynäkologin Maren Goeckenjan von der Frauenuniversitätsklinik Heidelberg kritisiert, dass die Fakten der Studie, die keinesfalls neue Erkenntnisse seien, nicht in die klinische Praxis der Schwangerschaftbetreuung einfließen würden. Sie fordert eine bessere Vernetzung von Psychatrie, Polizei, Frauenhäusern und anderen Institutionen, bei denen betroffene Frauen Hilfe finden können. 

Die Umfrage macht deutlich, dass Gewalt gegen Frauen ein gesellschaftlich weit verbreitetes Phänomen ist. Aber auch die Schwangerschaft an sich, kann zu mehr Gewalt führen, denn sie stellt die Partnerschaft auf eine massive Probe. Durch die Schwangerschaft können auch finanzielle Probleme auftreten, was einer anderen Studie zufolge, genauso wie Stress das Aggressionpotential in der Partnerschaft erhöht.

Goeckenjan hält die Ärzteschaft dazu an genau hinzuschauen. Die Gynäkologin sagte wörtlich: “Es kommt auf das Verständnis und die Interpretation von besonderen Verhaltensweisen an, wie plötzliche Verhaltensänderungen, Probleme im Arzt-Patienten-Verhältnis oder Panik angesichts medizinischer Maßnahmen”

Spezielle Workshops können dem Klinikpersonal ein besseres Verständnis und Gespür für den Umgang mit Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, vermitteln. Langfristig wäre, so Goeckenjan, eine Vermittlung der betroffenen Frauen an Psychotherapeuten von Vorteil. 

Alternative Heilmethoden in der Schwangerschaft

17 November 2011

© detailblick - Fotolia.com

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Ganzheitliche Behandlungsmethoden werden immer populärer und sind längst kein schräg angesehenes Esoterik-Phänomen. Auch für Schwangere und junge Mütter gibt es viele alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Osteopathie und Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, die meist erheblich gesünder, effektiver und verträglicher als die Pillen der westlichen Schulmedizin sind. Noch dazu können viele Schwangere diese Pillen nicht einnehmen, weil der Großteil von ihnen nicht während einer Schwangerschaft eingenommen werden dürfen, da sie den Fötus in seiner Entwicklung hindern können. Um den passenden Heilpraktiker zu finden, einfach bei der Hebamme nachfragen.

Homöopathische Mittel etwa können helfen, um Übelkeit und niedrigen Blutdruck loszuwerden. Die rein pflanzlichen Präparate gelten meist als absolut unbedenklich für den Nachwuchs. Dabei bekämpft Homöopathie nicht die Krankheit, sondern stärkt die eigenen Selbstheilungskräfte. Wichtig dafür ist, ein ausführliches Gespräch bis zu zwei Stunden lang mit dem Heilpraktiker zu führen, denn auch Lebensumstände und Vorgeschichte können die Auswahl der richtigen Arznei aus den derzeit rund 3.000 verfügbaren Mitteln beeinflussen.

Die TCM gibt es seit 5.000 Jahren und orientiert sich stark an der chinesischen Lehre der fünf Elemente: Erde, Holz, Feuer, Wasser und Metall. Jede Krankheit hat laut der TCM mit einer Störung in einem dieser fünf Funktionskreise im menschlichen Körper zu tun. Ziel ist dabei, den Fluss der Lebensenergie, in Chinesisch “Qi”, wieder zum Fließen zu bringen. Dafür werden unterschiedliche Methoden wie Akupunktur und Moxibustion, Kräuterheilkunde, Ernährungslehre, Massage, Quigong und ähnliche Bewegungsübungen kombiniert.

Die Osteopathie ist die jüngste der drei hier vorgestellten alternativen Heilmethoden, sie geht auf den US-amerikanischen Arzt Andrew Still zurück, der 1917 verstarb. Er versuchte durch Massagen, Funktionsstörungen auf drei Ebenen des Körpers zu bekämpfen: Solche im Bewegungsapparat, den inneren Organen und dem Schädel und Gehirn.

Risiken für die Fruchtbarkeit

4 November 2011
© Monkey Business - Fotolia.com

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Vor wenigen Jahrzehnten hat sich kaum jemand Gedanken über seine Fruchtbarkeit gemacht. In der heutigen Zeit scheint nichts mehr selbstverständlich zu sein. Die Fruchtbarkeit der Menschen nimmt seit geraumer Zeit nachweislich ab, während die umweltbedingten Risiken zunehmen. Auf Grund dessen lohnt sich die Gefahren zu kennen, um dementsprechend auf sie eingehen zu können.

Es gibt fünf Hauptbedrohungen, denen man aus dem Weg gehen kann. Hierzu zählt die körperliche Belastung. Menschen, die schwere körperliche Arbeit verrichten, können ihren Hormonhaushalt dermassen stören, dass dies die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Dies passiert des öfteren bei Extremsportlern. Regelmäßige aber nicht überfordernde Beweglichkeit wirkt sich positiv auf auf die Fortpflanzung aus.

Ein weiterer Risikofaktor zum Thema Fruchtbarkeit ist der Stress. Wer sowohl Stress am Arbeitsplatz als auch Zuhause erfährt, für den kann sich der Stress negativ auf die Libido auswirken. Zum einen mindert psychische Belastung die Lust auf Sex und zum anderen vermehrt sich bei Stress das Hormon Prolaktin. Ein zu hoher Ausschuss des Hormons wirkt sich auf den Zyklus der Frau und des Mannes ab. 

Der dritte und einer der wichtigsten Punkte ist das Rauchen, den der blaue Dunst macht über kurz oder lang unfruchtbar. Nikotin ist ein Gefäßgift, das die Durchblutung stört und somit auch die Fortpflanzungsorgane. 

Während ein geringer Verzehr an Alkohol der Fortpflanzung keinen Schaden zufügen kann, zerstört eine hohe Menge an Alkohol sowohl bei Frau als auch beim Mann die Organe der Fortpflanzung. Besonders gefährlich wird es, wenn die Frau bereits schwanger ist. Beim Ungeborenen können Fehlbildungen auftreten, die auf Alkoholverzehr, als auch auf Kaffee, Tee oder andere Koffeinhaltige Getränke zurückzuführen sind.

Die fünfte Gefahr ist das Gewicht der Frau selbst. Sowohl Über- als auch Untergewicht, kann den Hormonhaushalt stark durcheinander bringen. 

Übergewicht in der Schwangerschaft

19 Juli 2011

Der Schwangerschaftsbauch, Foto: allykeer_flickr

Die Schwangerschaft: eine Periode im Leben einer Frau, in der sie sich scheinbar jeden Tag in einem „neuen Körper“ wiederfindet, weil Veränderungen unglaublich schnell ablaufen und die Entwicklung des Kindes zu verändertem Empfinden und natürlich auch Aussehen der Mutter beiträgt. In dieser Zeit ist es für Frauen ziemlich leicht, mit schlechten Gewohnheiten aufzuhören: das Rauchen wird dem Kindchen zuliebe aufgegeben, auch der abendliche Rotwein wird gestrichen. Doch in einem Punkt verhalten sich viele Schwangere leider falsch: die gesunde, abwechslungsreiche und vor allem maßvolle Ernährung wird oft nicht beachtet.

Grund dafür ist die alte und leider noch weit verbreitete Annahme, man müsse „für Zwei“ essen. Diese Ammenweisheit ist heutzutage längst überholt. Es gilt, erst ab dem dritten Schwangerschaftsmonat ungefähr 400 kcal mehr als üblich zu sich zu nehmen -das entspricht beispielsweise einem Vollkornbrot mit Butter und Käse und einem kleinen Apfel. Leider schonen sich auch viele werdende Mütter zu sehr, bewegen sich kaum noch, teils aus Trägheit, teils, um dem Kind durch Bewegung nicht zu schaden. Völliger Schwachsinn, meint Professor Hans Hauner vom Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin. Zwar sollten Extremsportarten wie Marathonlauf oder Klettern gemieden werden, gegen sanfte und regelmäßige Bewegung sei jedoch nichts einzuwenden. Demnach helfe ein flotter Spaziergang morgens und abends gegen Übergewicht in der Schwangerschaft. Dieses stellt nämlich einen enormen Risikofaktor dar: zum einen erhöht Übergewicht der Mutter die Chance, dass das Kind selbst zu viel wiegt. Dies kann Komplikationen bei der Geburt mit sich bringen, die oft nur durch einen Kaiserschnitt zu umgehen sind. Auch Schwangerschaftsdiabetes kann die Folge falscher Ernährung sein, genauso wie Bluthochdruck und die Bildung von Ödemen. Sogar Präeklampsie, eine schlimme Form der Schwangerschaftsvergiftung, kann durch Übergewicht ausgelöst werden.

Es lohnt sich also, sich bei den Mahlzeiten zu zügeln und selbst im Falle von Heißhungerattacken lieber auf Gemüse und Obst als auf Schokolade zurückzugreifen.

Hormonhaushalt während der Schwangerschaft

4 Juli 2011

Schwanger, Quelle: serenityphotographyltd_flickr

Dass der Hormonhaushalt während der Schwangerschaft völlig verrückt spielt, ist kein Geheimnis. Viele Schwangere klagen über plötzliche Stimmungsschwankungen, Vergesslichkeit, Appetitlosigkeit oder eine Änderung ihrer Vorlieben. Es kommt zum Beispiel sehr oft vor, dass sich langjährige Vegetarierinnen während der Schwangerschaft plötzlich nach Steaks, Wiener Würstchen und Co. Sehnen. Ja, meine lieben werdenden Mütter, daran sind die Hormone schuld.

 

Was jedoch kaum einer weiß: Hormone spielen nicht nur während, sondern auch vor der Schwangerschaft eine unglaubliche Rolle, denn ohne sie könnte eine Befruchtung der Eizelle überhaupt nicht stattfinden.

Hauptverantwortlich für die Ausschüttung von Hormonen ist die Hirnanhangsdrüse, die sogenannte Hypophyse.

 

So ist es der Wille der Hormone, dass in den Eierstöcken überhaupt jeden Monat eine Eizelle heranreift. Das Ei befindet sich in einem mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen, welches selbst das Hormon Östradiol produziert. Das dient dazu, die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Einnistung vorzubereiten. In der Mitte des Zyklusses platzt nun dieses Eibläschen, es erfolgt also der sogenannte „Eisprung“. Der Hohlraum, der entstanden ist, füllt sich mit einem weiteren Hormon, dem „Gelbkörper-Hormon“ Progesteron. Es sorgt dafür, dass die Gebärmutter noch stärker durchblutet wird. Dadurch erfährt sie eine bessere Versorgung mit Nährstoffen und ist somit besser auf eine befruchtete Eizelle vorbereitet.

 

Wurde das Ei nun wirklich befruchtet, so nistet es sich in der Gebärmutter ein. Der sich teilende Keim beginnt selbständig mit der Produktion des Schwangerschaftshormons HCG. Und dieses wiederum lässt den Schwangerschaftstest positiv reagieren! Außerdem ist HCG verantwortlich für die ersten Zeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten: Übelkeit, Hitzewallungen, Spannungen in der Brust.

Man sieht also, dass Hormone nicht nur eine kleine Nebenrolle spielen, sondern den Prozess erstmal in Gang bringen.

Anzeichen der Wehen

1 Juli 2011

Foto: Schwangerschaft_flickr

Welche werdende Mutter kennt es nicht, dieses unglaubliche Gefühl der Vorfreude und nervöser Erwartung ihres eigenen Nachwuchses?! Besonders in den letzten Wochen der Schwangerschaft kann es schon leicht zu Ungeduld kommen und da ist es selbstverständlich, dass jedes kleinste Ziehen im Bauch als Wehe gedeutet wird. In den meisten Fällen ist dies jedoch „Fehlalarm“ und das Kleine lässt sich noch eine Weile Zeit mit dem auf-die-Welt-kommen.

Doch woran erkennt eine Schwangere nun, wenn es sich um echte Wehen handelt und die Geburt kurz bevor steht?

Zu empfehlen ist es zum einen, ein warmes Bad zu nehmen. Wenn „echte“ Wehen vorliegen, dann werden sich diese verstärken. „Falsche“ Wehen werden abgeschwächt oder verschwinden ganz.

Auch die Frequenz der Kontraktionen gibt Aufschluss darüber, ob sie eine Geburt einleiten oder nicht: sobald der Druck oder das Ziehen (jede Frau empfindet die Auswirkungen der Wehen anders) regelmäßig auftritt, bedeutet das, dass das Baby sich nun langsam auf den Weg macht.

Doch auch das ist kein Grund zur Eile: erst, wenn die Wehen alle 10 Minuten kommen, ist es angebracht, in die Klinik zu fahren.

Ein weiteres Anzeichen für die bevorstehende Geburt ist die Abgabe von ein wenig Blut durch den Muttermund. Wenn dieser sich nämlich langsam zu öffnen beginnt, platzen kleine Gefäße.

Wehen, die nicht zur Einleitung der Geburt führen, haben zwei Ziele: erstens sollen sie das Muskelgewebe der Gebärmutter für die Geburt trainieren, zweitens wird das kleine Babyköpfchen durch die leichten Kontraktionen nach unten in Richtung Beckeneingang geschoben.

Es handelt sich also um völlig natürliche Vorgänge, die von der werdenden Mutter nicht mit Angst, sondern Akzeptanz für die biologischen Abläufe in ihrem Körper zur Kenntnis genommen werden sollten. Es ist verständlich, wenn besonders Erstgebärende sich Sorgen machen, weil sie nicht genau wissen, ob das, was „in ihnen“ passiert, auch gut für ihr ungeborenes Kind ist. Deshalb ist ein Anruf bei der betreuenden Hebamme oder beim zuständigen Frauenarzt keine Schande.

Risiken während der Schwangerschaft

8 Juni 2011

Schwanger, Foto: davhor_flickr

Eine Schwangerschaft ist ein wundervolles,einzigartiges Erlebnis. Man freut sich auf den Familienzuwachs und ist besonders beim ersten Kind auf den Verlauf der Schwangerschaft sehr gespannt.

In den meisten Fällen läuft auch alles ohne Komplikationen ab. Jedoch gibt es auch einige Risiken während der Schwangerschaft auf die sie achten sollten und bei deren Anzeichen sie unbedingt reagieren müssen.

Krankheiten und Infektionen

Typische Erkrankungen, die in der Schwangerschaft auftauchen können, sind z.B. Gestosen. Dies ist der Überbegriff für verschiedene Stoffwechselerkrankungen während der Schwangerschaft. Da gibt es z.B. die Gestationshypertonie,Chronische Hypertonie,Chronische Nierenerkrankung etc.

Weiterhin können auch Blutungen oder Eileiterschwangerschaften auftreten. Auch kommt es aufgrund der Hormonumstellung häufig zu Pilzinfektionen, was nicht nur unangenehm ist, sondern auch gefährlich für Mutter und Kind werden kann.  Bei solchen Problemen bleibt ihnen nichts anderes übrig, als einen Arzt aufzusuchen, welcher sie dem Krankheitsbild entsprechend behandelt.

Umweltgifte

Umweltgifte jeglicher Art, wie Putzmittel,Farbe oder Haarfärbemittel können Gift für ihr ungeborenes Kind sein. Achten sie also bitte auf umweltfreundliche und nicht schädliche Produkte.

Erbkrankheiten

Erbkrankheiten sind eine Gefahr in der Schwangerschaft, die man vorher nie genau abschätzen kann. Liegen in ihrer Familie bedrohliche Erbkrankheiten vor, sollten sie unbedingt eine genetische Beratung und falls notwenig die Pränataldiagnostik in Anspruch nehmen.

Fehl-und Frühgeburten

Etwa 10-15 % der Schwangerschaften enden meist unbemerkt mit einer Fehlgeburt. Aus irgendeinem Grund hat sich der Embryo nicht weiterentwickelt und wird dann abgestoßen.

Auch Frühgeburten sind nicht selten. Dank modernster Medizin und Technik jedoch haben Frühchen heute ab der 24 SSW jedoch gute Chance zu überleben.

Mehrlingsschwangerschaften

Sind 2 oder noch mehr Babys unterwegs, so ist für die werdenden Eltern, als auch insbesondere für Arzt und Hebamme viel Beobachtung wichtig. Denn der Arzt muss darauf achten,dass sich alle Kinder gleich gut entwickeln und Komplikationen früh erkannt werden bzw. eine Frühgeburt hinausgezögert wird.

 

Wie kommt es zu einer Frühgeburt?

12 Mai 2011
Frühgeburt, Foto von Stefan Gara/flickr.com

Frühgeburt, Foto von Stefan Gara/flickr.com

Rund neun Prozent aller in Deutschland geborenen Kinder sind Frühchen. Doch bis zu welchem Zeitpunkt ist ein Kind eine Frühgeburt und was für Gründe gibt es für die Geburt vor dem eigentlich errechneten Termin?

Wenn ein Kind 3 oder mehr Wochen vor dem errechneten Geburtstermin das Licht der Welt erblickt, so gilt es als Frühgeburt. Dank der modernen medizinischen Methoden stehen die Chancen für Frühchen heutzutage sehr gut. Aber vor allem für Kinder,welche vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren werden, kann es zu ernsthaften Komplikationen kommen. Um dies zu vermeiden, versuchen Mediziner immer eine Frühgeburt zu verhindern bzw. diese so lange wie möglich hinauszuzögern.

Doch wie kommt es zu einer Frühgeburt?

Es gibt verschiedene Ursachen und Auslöser. Eine Möglichkeit ist z.B. die Veränderung der Gebärmutter durch Myome    (gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut). Auch können die Ablösung der Plazenta,hormonelle Störungen oder eine zu große Menge an Fruchtwasser der Grund für eine Frühgeburt sein.

Ein hohes Risiko für eine Frühgeburt tragen auch Raucherinnen,was ein weiterer guter Grund ist, die Finger von den Zigaretten in der Schwangerschaft zu lassen.

Bei einer Erkrankung oder Fehlbildung kommt es auch häufig zu Frühgeburten und auch Mehrlingsschwangerschaften schaffen das Ziel von 40 Wochen im Mutterleib häufig nicht. Dies liegt daran,dass häufig der Uterus überdehnt wird, was dazu führt, dass die Muskelrezeptoren an das Hirn melden,dass die Schwangerschaft schon weiter fortgeschritten wäre,als sie in Wirklichkeit ist. Der Körper schüttet deshalb das Wehenmittel Oxytozin eher aus und es kommt zu den Geburtseinleitenden Wehen.

Frauen die häufig Fehlgeburten erlitten haben, haben dagegen meist einen geweiteten Gebärmutterhalskandal, was dazu führt, dass die Haltefunktion früher nachlässt und das Kind in den Geburtskanal rutscht.

 

Vitamine in der Schwangerschaft

3 Mai 2011

Sonniger Babybauch, Foto: flequi_flickr

Viele Schwangere Frauen meinen oftmals dass sie für zwei essen müssen. Das ist jedoch ein Gerücht und führt bei vielen Schwangeren zu unerwünschstem Übergewicht. Dabei kommt es nur auf die richtige Vitaminversorgung an. Denn der Körper benötigt in den ersten 4 Monaten der Schwangerschaft nicht mehr Kalorien als sonst auch. Die richtigen Vitamine sind vor allem für ausreichend Energie von Nöten. Vor allem Fohlsäure und Vitamin B sind besonders wichtig für das Wachstum des Babys in den ersten Wochen. Viele werdende Mütter fühlen sich in den ersten Wochen oftmals angespannt, müde und haben sich an den neuen Zustand ihres Körpers noch nicht gewöhnt.

Da der Bedarf an Fohlsäure so stark ist, empfehlen Gynäkologen eine Ernährung mit ausgesprochen viel von diesem Stoff. Lebensmittel mit besonders viel Fohlsäure sind beispielsweise Spinat, Broccoli, sämtliche Kohlsorten, Spargel, Tomaten, Weizenkeime, Mangos oder Bananen.

Auch die Einnahme von extra Fohlsäure schon vor der Schwangerschaft wird Frauen empfohlen die sich dafür entscheiden haben bald ein Kind zu bekommen

Wichtig für eine gesundes Wachstum des Babys ist auch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Dieser Stoff wird für Konochenbildung benötigt. Ein Mangel an Vitamin D kann vor allem in der Schwangerschaft starke Stimmungsschwankungen auslösen. Speichern können wir diesen Stoff sehr schlecht, deswegen ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig für die Speicherung von Vitamin D. Viele Milchprodukte und auch Fischsorten wie Forelle oder Hering enthalten sehr viel Vitamin D.

Wer sich in der Schwangerschaft an eine ausgewogene und gesunde Ernährung hält kann beruhigt sein denn dann wird der Körper ausgezeichnet mit den richtigen Stoffen versorgt und somit ist auch keine Gefahr für das Kind abzusehen. Wer jedoch sicher gehen möchte dass er sich den Umständen entsprechend richtig ernährt sollte bei einem Ernährungsberater einen Termin vereinbaren.