Nach der Schwangerschaft wieder abnehmen

7.Oktober 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Sport nach der Geburt, Foto: ed yourdon_flickr

Sport nach der Geburt, Foto: ed yourdon_flickr

Alle jungen Mütter rätseln nach der Geburt, wie es die Promi-und Modelmütter aus dem Fernsehen nur so schnell schaffen, wieder gertenschlank zu sein. Was ist ihr Geheimnis?

Die meisten Promimütter haben einfach einen Personaltrainer, dazu einen eigenen Koch und eine Nanny, die sich um das Baby kümmert. Da fällt das Abnehmen natürlich viel leichter. Allerdings kann man auch als normale Mutter mit gesunder Ernährung und etwas Sport wieder zum alten Gewicht zurückkehren.

Dabei sollten sie allerdings diese Fakten und Tipps berücksichtigen:

Wie viel leichter werde ich direkt nach der Geburt sein?

Durch die Geburt verlieren sie etwa fünf bis sieben Kilogramm. Denn das Baby wiegt im Schnitt 3,3 Kilo,das Fruchtwasser ca. 1,5 Kilo und die Plazenta nochmal 500 Gramm. Hinzu kommen noch etwa 300 Gramm Blut und Wassereinlagerungen, welche durch die Anstrengungen der Geburt sofort verschwinden.

Wann darf ich wieder Sport treiben?

Frühestens sechs bis acht Wochen nach der Geburt sollte mit dem Rückbildungstraining begonnen werden. Suchen sie sich doch einen Kurs, den sie gemeinsam mit ihrem Baby machen können.

Erst 3 Monate nach der Geburt und in Absprache mit ihrem Arzt sollten sie wieder normal trainieren. Zudem ist es besser Sportarten zu meiden, die den Beckenboden strapazieren wie Volleyball, Joggen oder Tennis. Besser sind Sportarten wie Schwimmen, Pilates oder Walking.

Stillen&Sport

Jede Mutter kann Sport treiben, auch wenn sie noch stillt. Das wichtigste ist, dass sie sich dabei wohl fühlen und nicht überanstrengen. Am besten stillen sie vor dem Sport, dann spannen die Brüste nicht so sehr und sie können sich besser bewegen.

Darf ich während der Stillphase eine Diät machen?

Besser nicht. Denn wenn die Fettdepots aufgelöst werden, so können die eingelagerten Umweltgifte direkt in die Muttermilch übergehen. Zudem sollten sie täglich mindestens 1800 Kalorien zu sich nehmen, da dass Stillen Kraft und Energie kostet. Ein Vorteil des Stillens ist, dass ab dem vierten Stillmonat bei fast jeder Frau auch die Pfunde beginnen zu purzeln.

Omega-3-Fettsäuren für Schwangere

8.September 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Gesundes Neugeborenes, Foto: zimt-stern_flickr

Ungesättigte Omega-3-Fettsäuren sind äußerst wichtig für die Entwicklung eines Babys. Deshalb haben vor allem schwangere und stillende Frauen einen erhöhten Bedarf an diesen Fettsäuren, die unentbehrlich für den Körper sind.

Als Bestandteil der Zellwände, sind ungesättigte Omega-3-Fettsäuren von besonderer Bedeutung, was die Gehirnentwicklung bei kleinen Babys betrifft. Dies gilt sowohl während als auch nach der Schwangerschaft.

Solche Kinder, die während Schwangerschaft und auch Stillzeit über ihre Mutter mit genügend wertvollen Fettsäuren versorgt worden sind, haben stärker ausgeprägte kognitive sowie motorische Fähigkeiten vorzuweisen. Dies ergaben bereits verschiedene wissenschaftliche Studien. Ebenso kann auch das Sprachvermögen bei Kindern durch Omega-3-Fettsäuren positiv beeinflusst werden.

Angenommen wird, dass Omega-3-Fettsäuren das Risiko einer Frühgeburt, für einen Babyblues und auch für postpartale Depressionen, vermindert. Deshalb sind Omega-3-Fettsäuren für Schwangere ebenso bedeutend, deshalb sollten sie ausreichend zu sich genommen werden, da die aufgenommenen Säuren zunächst dem Baby zur Verfügung gestellt werden, bevor die restlichen der Schwangeren zukommen.

Der menschliche Körper selbst ist nicht in der Lage, diese ungesättigten Omega-3-Fettsäuren herzustellen, deshalb ist es nötig, sie über die Nahrung aufzunehmen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert für schwangere Frauen, mindestens an zwei Tagen in der Woche jeweils 200 Gramm fettreichen Seefisch zu sich zu nehmen. Dazu zählen beispielsweise der Lachs, Makrelen und Heringe. Kaum vorhanden allerdings, sind die gewünschten Fettsäuren bei Süßwasserfischen, wie der Forelle.

Doch nicht nur in Fisch, auch in anderen Lebensmitteln sind die Omega-3-Fettsäuren enthalten und können ebenso über Raps, Soja oder Walnussöl in den Körper gelangen. In Apotheken werden außerdem Konzentratkapseln, die die Fettsäuren in sich tragen, angeboten. Wahlweise können auch diese zusätzlich genutzt werden. Dies sollte zuvor allerdings mit dem jeweiligen Arzt abgesprochen werden.

Fertignahrung oder Selbstgemachtes fürs Baby?

5.September 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Während Frauen vor 40 Jahren noch selber Babybrei gekocht haben, wird heutzutage alles fertig eingekauft. Das erspart einem viel Zeit, doch sind die fertigen Mahlzeiten für die Kleinen auch wirklich so gesund, wie sie in der Werbung propagiert werden?

Im Alter von ca. vier bis sechs Monaten soll das Baby an Nahrung gewöhnt werden. Da es aber noch keine Zähnchen hat und die Verdauung sich erst langsam an Lebensmittel gewöhnen soll, bekommen Babys ihre ganz persönliche Babynahrung. Die Regale in den Supermärkten sind voll mit Angeboten. Man kann bereits Lasagne aus dem Gläschen kaufen oder Brei mit dem Geschmack von Steak mit Karotten und Kartoffeln. Alles bereits fertig. Einmal kurz erwärmt kann das Kleine den Löffel schwingen. Klingt verlockend, aber auch irgendwie skuril, oder? Spagetti Bolognese aus dem Gläschen?

Babybrei, Foto: hel*n_flickr

Ja, das ist ungewöhnlich und sollte Eltern misstrauisch machen. Sie sollten jedes Gläschen nach den Inhaltsstoffen inspizieren. Schauen Sie, ob der Nahrung für Ihr Baby Konservierungsstoffe oder Gewürze beigefügt wurden? Falls ja, sollten Sie das Gläschen im Regal stehen lassen. Konservierungsstoffe können Allergien und Krankheiten wie Krebs begünstigen.

Nur Eltern, die selbst das Essen für Ihr Kind zubereiten können kontrollieren, was tatsächlich drin ist. Natürlich kann man, wenn es mal schnell gehen muss, ein Gläschen warmmachen, doch die Regel sollte Selbstgemachtes sein.

Doch wie bereitet man einen leckeren Babybrei zu? Sie sollten auf jeden Fall einen Pürierstab in Ihrer Küche haben, denn Ihr Kind kann die Nahrung noch nicht eigenständig verkleinern. Tipps und Rezepte erhalten Sie in der neuen Broschüre ‘Babybrei selber kochen’. Doch Sie sollten Saison-Gemüse zum Zubereiten des Breis nehmen. Karotten, Kürbis, Apfel oder auch Mischgemüse eignen sich besonders gut zur Zubereitung einer leckeren Mahlzeit für ihr Kind.

Vorgeburtliche Medizin – Pro und Kontra

23.August 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Die Schwangerschaft, Foto: creative creations 2007_flickr

Durch die zunehmend bessere medizinische Versorgung werden auch immer mehr Erkenntnisse aus der Forschung wichtig für uns im Alltag. Auch in puncto Schwangerschaft hat sich viel verändert, was man heute beachten muss. Natürlich wusste man schon immer, dass Alkohol und Zigaretten schädlich sind für das Kind aber von Toxoplasmose, Listeriose und Co. Hatten Frauen vor 20 Jahren definitiv noch nichts gehört.

Heute sollte man am besten gleich sämtliche Angwohnheiten und Produkte über Bord werfen. Rohmilchprodukte, abgepackte Salate und rohes Fleisch alles für Schwangere verboten, da sich der Listeriose- beziehungsweise Toxoplasmose-Erreger darin verstecken könnte und die gefährden die Gesundheit des ungeborenen Babys. Auch schweisstreibenden Sport und Saunabesuche sollte man zumindest in den ersten Wochen meiden, da diese den Körper zu stark erhitzen.

Doch auch andere Sachen nehmen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes. So haben Langzeitstudien erwiesen , dass Besuche auf dem Bauernhof in der Schwangerschaft gut fürs Kind sind. Kinder von Müttern die während der Schwangerschaft Kontakt mit Kühen, Schweinen oder Katzen hatten, bekamen in den ersten zwei Lebensjahren seltener Neurodermitis als bei keinem Kontakt. Allerdings ist noch ungeklärt, was den Effekt genau auslöst,

Ebenso kann Stress die Gesundheit des Ungeborenen beeinträchtigen. Laut einer amerikanischen Studie kann selbst ein extrem belastendes Ereignis, das bis zu elf Monate vor der Empfängnis stattgefunden hat, noch Auswirkungen auf das Baby haben. Zum Beispiel wenn eine Frau fast ein Jahr vor der Zeugung des Kindes eine Scheidung oder den Tod einer nahestehenden Person durchleben musste. Dann hat ihr Baby ein um 42 Prozent erhöhtes Risiko, irgendwann wegen einer schweren Infektionskrankheit hospitalisiert zu werden.

Deshalb sollte man die Regeln beachten und sich trotzdem nicht die ganze Zeit stressen, dann steht einer gesunden Geburt auch nichts mehr im Weg.

Was in die Kliniktasche gehört

10.August 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Auf dem Weg in den Kreissaal, Quelle: gus fiq_flickr

Ihre Frau ist bereits kurz vor der Entbindung und Sie haben die Tasche für die Klinik noch nicht gepackt? Na, dann wird es aber höchste Zeit. Vergeuden Sie sie nicht, denn es könnte heute noch losgehen. Doch was gehört eigentlich in die Tasche und was nicht? Was wird Ihre Frau bei der Entbindung und auch danach brauchen?

Ca. einen bis anderthalb Monate vor dem Geburtstermin sollten Sie bestimmte Utensilien besorgen und in die Tasche packen, damit Sie nicht in Stress geraten, wenn es plötzlich soweit ist. Als erstes sollten Sie eine mittelgroße Reisetasche kaufen. Mittelgroß reicht, da die meisten Frauen bereits nach drei bis fünf Tagen nach der Entbindung, aus der Klinik wieder entlassen werden.

Verpacken sollten sie unbedingt gemütliche Kleidung für die Zeit nach der Entbindung. Ideal ist ein langes T-Shirt, das Ihre Frau auch sonst gerne mag. Sie sollten daran denken, dass sie bereits in den ersten Tagen stillen wird, deswegen sollte das Shirt einige Knöpfe besitzen. Wenn Ihre Frau lange Haare hat, legen sie Haargummis oder eine Haarspange mit in die Tasche. Sie sollten außerdem Socken, Hausschuhe, Büstenhalter, Stilleinlagen, Slips, Waschlappen, Kleidung für die Heimfahrt, Wasch- und Toilettenartikel, etwas zu Lesen und eventuell Geld mit einpacken.

Da man nie weiß, wie lange die Entbindung dauern wird, nehmen Sie sich etwas zu Trinken und zu Essen mit. Sie wollen doch nicht die Geburt verpassen, nur weil Sie sich gerade etwas zu Essen holen?

Fragen Sie die werdende Mutter, ob sie mit einem Massageöl eingerieben werden möchte oder ob sie ein erfrischendes Tuch für sie mitnehmen sollen. Musik wirkt sich manchmal entspannend auf die werdende Mutter und das Kind aus. Fragen Sie ihre Frau nach ihrer Lieblingsmusik und denken Sie an einen CD- oder mp3-Player.

Übergewicht in der Schwangerschaft

19.Juli 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Der Schwangerschaftsbauch, Foto: allykeer_flickr

Die Schwangerschaft: eine Periode im Leben einer Frau, in der sie sich scheinbar jeden Tag in einem „neuen Körper“ wiederfindet, weil Veränderungen unglaublich schnell ablaufen und die Entwicklung des Kindes zu verändertem Empfinden und natürlich auch Aussehen der Mutter beiträgt. In dieser Zeit ist es für Frauen ziemlich leicht, mit schlechten Gewohnheiten aufzuhören: das Rauchen wird dem Kindchen zuliebe aufgegeben, auch der abendliche Rotwein wird gestrichen. Doch in einem Punkt verhalten sich viele Schwangere leider falsch: die gesunde, abwechslungsreiche und vor allem maßvolle Ernährung wird oft nicht beachtet.

Grund dafür ist die alte und leider noch weit verbreitete Annahme, man müsse „für Zwei“ essen. Diese Ammenweisheit ist heutzutage längst überholt. Es gilt, erst ab dem dritten Schwangerschaftsmonat ungefähr 400 kcal mehr als üblich zu sich zu nehmen -das entspricht beispielsweise einem Vollkornbrot mit Butter und Käse und einem kleinen Apfel. Leider schonen sich auch viele werdende Mütter zu sehr, bewegen sich kaum noch, teils aus Trägheit, teils, um dem Kind durch Bewegung nicht zu schaden. Völliger Schwachsinn, meint Professor Hans Hauner vom Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin. Zwar sollten Extremsportarten wie Marathonlauf oder Klettern gemieden werden, gegen sanfte und regelmäßige Bewegung sei jedoch nichts einzuwenden. Demnach helfe ein flotter Spaziergang morgens und abends gegen Übergewicht in der Schwangerschaft. Dieses stellt nämlich einen enormen Risikofaktor dar: zum einen erhöht Übergewicht der Mutter die Chance, dass das Kind selbst zu viel wiegt. Dies kann Komplikationen bei der Geburt mit sich bringen, die oft nur durch einen Kaiserschnitt zu umgehen sind. Auch Schwangerschaftsdiabetes kann die Folge falscher Ernährung sein, genauso wie Bluthochdruck und die Bildung von Ödemen. Sogar Präeklampsie, eine schlimme Form der Schwangerschaftsvergiftung, kann durch Übergewicht ausgelöst werden.

Es lohnt sich also, sich bei den Mahlzeiten zu zügeln und selbst im Falle von Heißhungerattacken lieber auf Gemüse und Obst als auf Schokolade zurückzugreifen.

Die Familien-Hebamme

5.Juli 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Hebamme, Quelle: Berberich_flickr

Für Eltern ist die Geburt ihres Kindes wohl das schönste Geschenk überhaupt. Doch vor allem junge Paare wissen oft nicht wie sie mit den Kindern umzugehen haben und fühlen sich oft überfordert. Dafür gibt es im Auftrag des Gesundheitsamtes so genannte Familienhebammen, die zu den Eltern nach Hause kommen und ihnen in den ersten Tagen nach der Geburt hilfreiche Tipps geben wie sie mit dem Baby umzugehen haben. Die Unterstützung dient in erster Linie als Orientierung, denn nicht jede junge Familie weis auf Anhie wie man sich einem Neugeborenen gegenüber verhält.

Allerdings ist die Funktion einer Famillien-Hebamme auf keinen Fall einfach nur beratend. Wichtig ist auch dass sich die Hebamme in allen medizinischen Fragen auskennt die die Mutter und das Kind betriffen. Denn vor allem direkt nach der Geburt kommt es oft zu kleinen Weh-Wehchen die dank einfachster Mittel behoben werden können.

Auch das Wachstum und die Verdauung des Kindes werden von ihr unter die Lupe genommen. Vor allem in den ersten Tagen auf der Welt nehmen Kinder schnell an Gewicht zu. Die Hebamme würde also sofort bemerken wenn es dem Kind an etwas fehlt. Auch die Versorgung der Mutter ist nach den Strapazen der Geburt sehr wichtig. Viele Mütter leiden sehr unter dieser Anstrengung. Hinzu kommt noch die Belastung der letzten Schwangerschaftswochen.

Praktisch ist vor allem für sozial schwache Familien dass die Familien-Hebammen in einem engen Netzwerk mit behörden und Instutionen zusammen arbeiten und so bei jedem Problem eine Lösung anbieten können. Im Vordergrund steht hier immer das Wohl des Kindes.

Je nach Wunsch oder Not kommt eine Familien-Hebamme drei oder vier Wochen in eine Familie uns ist hier der Kontaktpunkt für alle offenen Fragen.

Hormonhaushalt während der Schwangerschaft

4.Juli 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Schwanger, Quelle: serenityphotographyltd_flickr

Dass der Hormonhaushalt während der Schwangerschaft völlig verrückt spielt, ist kein Geheimnis. Viele Schwangere klagen über plötzliche Stimmungsschwankungen, Vergesslichkeit, Appetitlosigkeit oder eine Änderung ihrer Vorlieben. Es kommt zum Beispiel sehr oft vor, dass sich langjährige Vegetarierinnen während der Schwangerschaft plötzlich nach Steaks, Wiener Würstchen und Co. Sehnen. Ja, meine lieben werdenden Mütter, daran sind die Hormone schuld.

 

Was jedoch kaum einer weiß: Hormone spielen nicht nur während, sondern auch vor der Schwangerschaft eine unglaubliche Rolle, denn ohne sie könnte eine Befruchtung der Eizelle überhaupt nicht stattfinden.

Hauptverantwortlich für die Ausschüttung von Hormonen ist die Hirnanhangsdrüse, die sogenannte Hypophyse.

 

So ist es der Wille der Hormone, dass in den Eierstöcken überhaupt jeden Monat eine Eizelle heranreift. Das Ei befindet sich in einem mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen, welches selbst das Hormon Östradiol produziert. Das dient dazu, die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Einnistung vorzubereiten. In der Mitte des Zyklusses platzt nun dieses Eibläschen, es erfolgt also der sogenannte „Eisprung“. Der Hohlraum, der entstanden ist, füllt sich mit einem weiteren Hormon, dem „Gelbkörper-Hormon“ Progesteron. Es sorgt dafür, dass die Gebärmutter noch stärker durchblutet wird. Dadurch erfährt sie eine bessere Versorgung mit Nährstoffen und ist somit besser auf eine befruchtete Eizelle vorbereitet.

 

Wurde das Ei nun wirklich befruchtet, so nistet es sich in der Gebärmutter ein. Der sich teilende Keim beginnt selbständig mit der Produktion des Schwangerschaftshormons HCG. Und dieses wiederum lässt den Schwangerschaftstest positiv reagieren! Außerdem ist HCG verantwortlich für die ersten Zeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten: Übelkeit, Hitzewallungen, Spannungen in der Brust.

Man sieht also, dass Hormone nicht nur eine kleine Nebenrolle spielen, sondern den Prozess erstmal in Gang bringen.

Anzeichen der Wehen

1.Juli 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Foto: Schwangerschaft_flickr

Welche werdende Mutter kennt es nicht, dieses unglaubliche Gefühl der Vorfreude und nervöser Erwartung ihres eigenen Nachwuchses?! Besonders in den letzten Wochen der Schwangerschaft kann es schon leicht zu Ungeduld kommen und da ist es selbstverständlich, dass jedes kleinste Ziehen im Bauch als Wehe gedeutet wird. In den meisten Fällen ist dies jedoch „Fehlalarm“ und das Kleine lässt sich noch eine Weile Zeit mit dem auf-die-Welt-kommen.

Doch woran erkennt eine Schwangere nun, wenn es sich um echte Wehen handelt und die Geburt kurz bevor steht?

Zu empfehlen ist es zum einen, ein warmes Bad zu nehmen. Wenn „echte“ Wehen vorliegen, dann werden sich diese verstärken. „Falsche“ Wehen werden abgeschwächt oder verschwinden ganz.

Auch die Frequenz der Kontraktionen gibt Aufschluss darüber, ob sie eine Geburt einleiten oder nicht: sobald der Druck oder das Ziehen (jede Frau empfindet die Auswirkungen der Wehen anders) regelmäßig auftritt, bedeutet das, dass das Baby sich nun langsam auf den Weg macht.

Doch auch das ist kein Grund zur Eile: erst, wenn die Wehen alle 10 Minuten kommen, ist es angebracht, in die Klinik zu fahren.

Ein weiteres Anzeichen für die bevorstehende Geburt ist die Abgabe von ein wenig Blut durch den Muttermund. Wenn dieser sich nämlich langsam zu öffnen beginnt, platzen kleine Gefäße.

Wehen, die nicht zur Einleitung der Geburt führen, haben zwei Ziele: erstens sollen sie das Muskelgewebe der Gebärmutter für die Geburt trainieren, zweitens wird das kleine Babyköpfchen durch die leichten Kontraktionen nach unten in Richtung Beckeneingang geschoben.

Es handelt sich also um völlig natürliche Vorgänge, die von der werdenden Mutter nicht mit Angst, sondern Akzeptanz für die biologischen Abläufe in ihrem Körper zur Kenntnis genommen werden sollten. Es ist verständlich, wenn besonders Erstgebärende sich Sorgen machen, weil sie nicht genau wissen, ob das, was „in ihnen“ passiert, auch gut für ihr ungeborenes Kind ist. Deshalb ist ein Anruf bei der betreuenden Hebamme oder beim zuständigen Frauenarzt keine Schande.

Wie funktioniert ein Kaiserschnitt?

15.Juni 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Mittlerweile sind Kaiserschnitte absolute Routineeingriffe. Fast 20 Prozent aller Geburten in Deutschland laufen so ab. Geplante Kaiserschnitte werden meist unter einer PDA durchgeführt, das ist die Art der Narkose. Hierfür wird ein Betäubungsmittel zwischen die Lendenwirbel gespritzt. Das kann etwas schmerzhaft sein doch sobald das Mittel wirkt ist man ab da völlig Schmerzfrei.

Baby nach dem Kaiserschnitt, Foto: Frau Trixie_Flickr

Diese Art der Narkose hat vor allem den Hintergrund dass die Frau nach der Entnahme des Babys das Kind bei vollem Bewusstsein direkt in die Arme nehmen kann. Doch bevor es so weit ist muss das Baby erst einmal auf die Welt geholt werden. Unter guter Beobachten wird nach Eintreten der Betäubung am Unterbauch ein Schnitt getätigt.  Zunächst wird die Bauchdecke geöffnet, dann wird ein Schnitt in die Gebärmutter gemacht. So kann das Baby durch diese Öffnung vorsichtig heraus gehoben werden.

Das ist schon alles, wie gesagt: Ein Routine Engriff. Der schwierigste Teil der Operation erfolgt erst nachdem das Kind auf der Welt ist. Um die Wundflüssigkeit abfließen zu lassen, muss eine Drainage gelegt werden. Außerdem muss der Schnitt sauber vernäht werden.

Nach der Operation sind die meisten Frauen sichtlich geschwächt. Eine Narkose bedeutet immer Anstrengung für die frische gebackene Mutter, denn der Körper muss sich erst von diesen Strapazen wieder erholen. Die Narbe verheilt jedoch meistens relativ schnell und ist auch schon sehr bald kaum mehr zu erkennen. Trotzdem ist es wichtig sich auszuruhen und den Körper zu schonen. Manche Mutter sind deswegen etwas traurig nach dem Kaiserschnitt da es für sie eine Anstregung darstellt das eigene Baby zu halten.

Man sollte sich das Glück der Geburt jedoch nicht nehmen lassen, egal auf welchem Wege, die Belohnung wird in jedem Fall das eigene Kind sein!