Alternative Heilmethoden in der Schwangerschaft

17.November 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Kommentieren »

© detailblick - Fotolia.com

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Ganzheitliche Behandlungsmethoden werden immer populärer und sind längst kein schräg angesehenes Esoterik-Phänomen. Auch für Schwangere und junge Mütter gibt es viele alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Osteopathie und Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, die meist erheblich gesünder, effektiver und verträglicher als die Pillen der westlichen Schulmedizin sind. Noch dazu können viele Schwangere diese Pillen nicht einnehmen, weil der Großteil von ihnen nicht während einer Schwangerschaft eingenommen werden dürfen, da sie den Fötus in seiner Entwicklung hindern können. Um den passenden Heilpraktiker zu finden, einfach bei der Hebamme nachfragen.

Homöopathische Mittel etwa können helfen, um Übelkeit und niedrigen Blutdruck loszuwerden. Die rein pflanzlichen Präparate gelten meist als absolut unbedenklich für den Nachwuchs. Dabei bekämpft Homöopathie nicht die Krankheit, sondern stärkt die eigenen Selbstheilungskräfte. Wichtig dafür ist, ein ausführliches Gespräch bis zu zwei Stunden lang mit dem Heilpraktiker zu führen, denn auch Lebensumstände und Vorgeschichte können die Auswahl der richtigen Arznei aus den derzeit rund 3.000 verfügbaren Mitteln beeinflussen.

Die TCM gibt es seit 5.000 Jahren und orientiert sich stark an der chinesischen Lehre der fünf Elemente: Erde, Holz, Feuer, Wasser und Metall. Jede Krankheit hat laut der TCM mit einer Störung in einem dieser fünf Funktionskreise im menschlichen Körper zu tun. Ziel ist dabei, den Fluss der Lebensenergie, in Chinesisch “Qi”, wieder zum Fließen zu bringen. Dafür werden unterschiedliche Methoden wie Akupunktur und Moxibustion, Kräuterheilkunde, Ernährungslehre, Massage, Quigong und ähnliche Bewegungsübungen kombiniert.

Die Osteopathie ist die jüngste der drei hier vorgestellten alternativen Heilmethoden, sie geht auf den US-amerikanischen Arzt Andrew Still zurück, der 1917 verstarb. Er versuchte durch Massagen, Funktionsstörungen auf drei Ebenen des Körpers zu bekämpfen: Solche im Bewegungsapparat, den inneren Organen und dem Schädel und Gehirn.

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