Archiv für Juni 2012

Über 35 – Zu alt für Nachwuchs?

21 Juni 2012
© Jochen Schönfeld - Fotolia.com

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Während vor 20 Jahren Frauen mit 25 Jahren zum ersten Mal schwanger wurden, sind heute die meisten Mütter über 30 Jahre alt. 25 Prozent bekommen ihr erstes Kind im Alter von 35 bis 40 Jahren. Die Tendenz steigt und Wissenschaftlern und Forschern zufolge wird sich das in der kommenden Zeit nicht ändern. Die Möglichkeiten der Medizin sind noch nicht ausgeschöpft und bereits heute kann eine Frau im Alter von 37 Jahren problemlos schwanger werden, vorausgesetzt sie lebt gesund. Gemeint ist damit die regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und natürlich wenig Alkohol sowie der Verzicht auf Nikotin.

Doch während sich früher die Frauen kaum Gedanken über ihre Fruchtbarkeit machten, sieht es heute anders aus. Die meisten Frauen wissen, dass eine Schwangerschaft ab dem 30. Lebensjahr als Risikoschwangerschaft bezeichnet wird. Doch das ist kein Grund zur Sorge. Diese Bezeichnung kommt noch aus einer Zeit, in der sich eine Frau tatsächlich in Gefahr begab, doch heutzutage kann man davon ausgehen, dass viele Schwangerschaften nicht mehr derartig risikoreich sind, wie früher. Eine Zwillingsgeburt wird auch zur Risikoschwangerschaft gezählt, obwohl hier mittlerweile auch nicht mehr davon gesprochen werden kann.

Die werdende Mutter gilt nur theoretisch zur Risikogruppe. Das bedeutet, dass der behandelnde Arzt mehr auf bestimmte Befunde achten soll. Wessen Risikofaktor einzig und allein das Alter ist, der muss sich keine Sorgen machen. Erst wenn Übergewicht und andere Faktoren oder Krankheiten hinzukommen, sollte man besonders auf sich achten. Bei Übergewicht besteht zunehmend die Gefahr, dass die werdende Mutter eine Schwangerschafstdiabetes bekommt.

Wer zu den geforderten Untersuchungen geht, der muss sich jedoch nicht ängstigen. Und wer die Schwangerschaft genießt, sich gesund ernährt und etwas Sport macht, der ist auf dem besten Wege, eine glückliche Mutter zu werden.

Rauchen während der Schwangerschaft

20 Juni 2012
© panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

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Raucher und Raucherinnen gefährden sich selbst am meisten. Das ist wohl allgemein bekannt. Obwohl die Auswirkungen des passiven Rauchens nicht vernachlässigt werden sollten, ist das aktive Inhalieren von Teer und Nikotin wohl immer noch am schädlichsten. Das gilt, so lange man wirklich ganz alleine ist.

Bei einer Schwangerschaft verändert sich die Situation erneut. Nun ist die werdende Mutter nicht mehr nur für ihre eigene, sondern auch für die Gesundheit ihres Kindes verantwortlich. Denn Rauchen in der Schwangerschaft kann zu sehr ernsten Folgen für das Neugeborene führen. Im schlimmsten Fall führen Nikotin und Kohlenmonoxid zu Fehl-, Früh-, oder Todgeburten. Weiterhin können Untergewicht, eine nicht vollständig entwickelte Lunge, eine erhöhte Anfälligkeit für Erkrankungen wie Asthma und Allergien entstehen. Auch das Risiko für den plötzlichen Kindstod wird erhöht. Auch Rauchen während des Stillens ist auf keinen Fall zu empfehlen, da es die Milchbildung negativ beeinflusst und auch in der Milch Giftstoffe lagern.

Obwohl diese Risiken den meisten Schwangeren bekannt sind, gibt es weiterhin viele, die auch während ihrer Schwangerschaft rauchen. So greifen rund 1/3 aller Schwangeren in den ersten Wochen und Monaten der Schwangerschaft weiterhin zum Glimmstängel. Dabei werden gerade während einer Schwangerschaft Energien und Kräfte freigesetzt, die beim Aufhören helfen können. Auch die gefürchtete Gewichtszunahme bleibt zunächst aus, weil der Stoffwechsel erhöht wird.

Mit dem Rauchen aufzuhören ist trotzdem nicht leicht. Einige Tipps können deshalb helfen. So ist es zum Beispiel zu empfehlen, einen Termin festzulegen, an dem der letzte Glimmstängel geraucht werden soll. Danach sollte man der Familie, den Freunden und Bekannten und bestenfalls auch den Kollegen Bescheid sagen, so dass diese im Notfall als Rauchstopper eintreten können. Es ist außerdem zu empfehlen aufzuschreiben wie viel Geld man spart und sich in regelmäßigen Abständen für die Erfolge zu belohnen.