Berliner Studie: Väter bei der Geburt

12.Januar 2012 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »
© Misha - Fotolia.com

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Wenn ein Kind zur Welt kommt, leistet in erste Linie natürlich die Mutter die Arbeit im Kreissaal. In Filmen wird der werdende Vater im Kreissaal oft ohnmächtig, wartet lieber draußen oder schafft es gar nicht erst rechtzeitig in die Klinik um bei der Geburt des Kindes dabei zu sein. In der realen Welt sind Väter jedoch immer mehr interessiert. Sie wollen dabei sein, der Partnerin den Rücken stärken und das Wunder der Geburt mit eigenen Augen sehen. Trotzdem ist die allgemeine Filmdarstellung des Vaters gar nicht mal so übertrieben, denn viele werdende Väter haben verschiedene Ängste vor ihrer Rolle im Kreißsaal.Welche Ängste genau dahinter stecken, haben 2 Berliner Gynäkologen mit Hilfen von Umfragen an der Berliner Charité untersucht. Befragt wurden 86 Männer, die Ihre Frauen in der Klinik in den Kreissaal begleitet haben. Insbesondere die Angst zu versagen, sich hilflos zu fühlen während der Geburt, stand ganz oben auf der Ergebnisliste. Immerhin haben sich 29 Prozent der Männer davor gefürchtet.

Auch die Sorge darum, dass sie das Klinikpersonal oder sogar die eigene Frau mit ihrer Anwesenheit bei der Geburt stören könnten, hatten immerhin 15 Prozent der Studienteilnehmer. 10 Prozent ängstigten sich vor dem berühmten in Ohnmacht fallen. Tatsächlich ist jedoch nur einer der werdenden Väter ohnmächtig geworden. Einem weiteren wurde  während der Geburt übel, während sich drei der werdenden Väter entschlossen den Kreissaal zu verlassen, als sie die Situation nicht mehr aushalten konnten. 

Als die Geburt erst einmal überstanden war, kam das Selbstvertrauen der Väter schnell wieder zu zurück. Immerhin gaben 94 Prozent der Befragten an, das Gefühl zu haben während der Geburt hilfreich gewesen zu sein. Keiner der Männer hatte es bereut mit im Kreissaal gewesen zu sein.

Trotzdem gab es Momente, die die Männer als besonders schlimm empfunden hatten. So zum Beispiel der Augenblick in dem die Frau zu weinen oder zu schreien anfing. Schlimm war es für die werdenden Väter natürlich auch, wenn Komplikationen während der Geburt auftraten oder es plötzlich hektisch im Kreißsaal wurde.

Gleichzeitig konnten sie aber auch besonders schöne Momente benennen. So zum Beispiel der Blick in die Augen der Mutter, wenn alles überstanden war oder auch der erste Schrei des Babys, nachdem es das Licht der Welt erblickt hatte.

Insgesamt wird deutlich, dass das Interesse der Väter am Vorgang der Geburt teilzuhaben, im Gegensatz zu früher, stark zugenommen hat. Viele Ängste der Männer untereinander sind ähnlich, bewahrheiten sich jedoch am Ende nicht unbedingt. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben auch, macht man(n) sich meist vorher mehr Sorgen als Dinge dann wirklich eintreten.

Vegetarisch in der Schwangerschaft

6.Januar 2012 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »
© detailblick - Fotolia.com

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Geht das überhaupt: Vegetarisch schwanger? Die Antwort ist ganz einfach: Na klar! Wenn sie jedenfalls schon vor ihrer Schwangerschaft auf Fleisch verzichtet haben, gibt es keinen Grund, warum sie nun wieder anfangen müssten, Fleisch zu essen. Dennoch gibt es einige Besonderheiten zu beachten, damit es nicht zu einem Nährstoffmangel kommt. Doch um ausgewogen, abwechslungsreich und energiereich zu essen, braucht es keine tierischen Produkte, auch wenn in diesen besonders viele wichtige Stoffe stecken.

Allgemein gilt: Viel Obst und Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte. Die Süßigkeiten, Weißmehl- oder Fertigprodukte lieber im Schrank lassen – denn zu diesen greifen Vegetarier besonders häufig und diese sind alles andere als gesund. Wer hingegen auch auf Milch und Eier verzichtet hat, sollte sich überlegen, den Verzicht kurzzeitig zu unterbrechen – sonst kann es schwer werden, alle nötigen Nährstoffe zusammenzubekommen. Dann riskiert man eine Mangelversorgung des eigenen Säuglings und riskiert alle möglichen Erkrankungen. Daher empfehlen Experten veganen Schwangeren auch stets, ihre Ernährungsgewohnheiten für die Zeit der Schwangerschaft umzustellen. Besonders schwer kann es werden, das Vitamin B 12 anzureichern. Dieses wird zum Aufbau des Nervensystems des Säuglings benötigt und regt die Bildung roter Blutkörperchen an.

Besonders kritisch wird es bei Eisen und Jod. Eisen steckt hauptsächlich in Fleisch, Jod in Fisch – wer weder Fisch, noch Fleisch isst, geht also beinah leer aus. Doch bei der Vorsorgeuntersuchung beim Arzt werden sie regelmäßig auf einen Eisenmangel kontrolliert, zur Not gibt es Medikamente. Besser ist natürlich, einem Eisenmangel vorzubeugen: Grünes Gemüse wie Brokkoli oder grüne Bohnen, Linsen, Hirse, Weizen- und Haferlkleie sowie Vollkornprodukte beinhalten besonders viel Eisen. Wer konsequent Jodsalz zum Kochen verwendet, sollte auch ohne den Genuss von Fischen zu seinem Jod kommen.

Die Wochenbettdepression

26.Dezember 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »
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Für viele Frauen geht die Geburt des eigenen Kindes mit einer sehr großen emotionalen Anspannung und Belastung einher. Viele reagieren auf die Geburt mit dem sogenannten Babyblues. Auch wenn man erwarten würde, dass nach der Geburt die Freude überwiegen sollte, tritt danach eine tiefe Traurigkeit auf. Wenn so etwas auftreten sollte, darf man es keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, da es sich dabei womöglich um eine postpartale Depression handelt.

Schätzungen zu Folge tritt eine postpatale Depression (postpartal = nach der Geburt) bei 50% bis 80% der Mütter unmittelbar nach der Geburt auf. In den meisten Fällen ist eine solche Depression nicht von Dauer. Dann spricht man vom sogenannten Babyblues. Dabei leiden die Mütter unter Stimmungsschwankungen, sind traurig und weinen oft. Dieses Stimmungstief wird durch die extreme Hormonumstellung im Körper verursacht. Denn ungefähr vier Tage nach der Geburt fallen Östrogen- und Progesteronwerte im eigenen Körper ab, dagegen nimmt die Prolaktinproduktion für die Milchbildung zu.

In den meisten Fällen soll der Babyblues nach nur wenigen Tagen abklingen. Wenn er aber über zwei oder mehr Wochen anhalten soll oder auch erst eine Woche nach der Geburt eintritt, sprechen Ärzte bereist von einer Wochenbettdepression. Die Betroffenen haben dabei mit den gleichen Symptomen zu kämpfen wie bei einer typischen Depression. Am Anfang wird öfter angenommen, dass das schlechte Befinden aufgrund des fehlenden Schlaf aufgetreten ist, wegen der körperlichen Umstellung oder aber wegen der ungewohnten Rolle als Mutter. In der Tat kann es gleich mehrere Ursachen, die für eine postpartale Depression verantwortlich sind. Dazu gehören die Umstellung der Hormone im Körper aber auch andere Faktoren wie Angst, unbekannte Erfahrungen, Überlastung durch die vielen und zudem neuen Aufgaben, die sich eine Mutter stellen soll.

Auch psychische Leiden, die bereits vor der Entbindung vorhanden waren, sind ein möglicher Faktor. Es gilt als bewiesen, dass Frauen, die bereits vor der Geburt an einer psychischen Erkrankung litten, mit größerer Wahrscheinlichkeit auch an einer postpartalen Depression erkranken können. Eine postpartale Depression kann auch dann auftreten, wenn die Mutter aus zerrütteten Familienverhältnissen kommt, ein schwaches Selbstwertgefühl hat oder traumatische Erlebnisse hinter sich hat. Auch wenn diese Faktoren bekannt sein soll, lässt sich eine solche Depression allerdings nicht mit Sicherheit vorhersagen.

Eine solche Erkrankung sollte auf jeden Fall fachgerecht behandelt werden.

Gewalterfahrungen beeinträchtigen die Schwangerschaft

6.Dezember 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »
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Eine neue repräsentative Studie, in der 13 Prozent aller Frauen angaben bereits sexuelle Gewalt erlebt zu haben, alarmiert Psychologen und Ärzte. 

Schwangerschaft kann Frauen in existenzielle Krisen führen, die im schlimmsten Falle mit der Tötung des eigenen Babys enden, wie es unlängst in Berlin geschah. Das Risiko für das Eintreten solcher Komplikationen ist bei Frauen, die Bereits Opfer sexueller Gewalt wurden besonders hoch. Diese Art von Komplikationen können vor, während und nach der Geburt des Kindes eintreten und sind meist medizinisch-psychologischer Natur. Es kann zu Komplikationen bei der Entbindung kommen, oder sogar zu einer ausgeprägten Wochenbettdepression

Die Gynäkologin Maren Goeckenjan von der Frauenuniversitätsklinik Heidelberg kritisiert, dass die Fakten der Studie, die keinesfalls neue Erkenntnisse seien, nicht in die klinische Praxis der Schwangerschaftbetreuung einfließen würden. Sie fordert eine bessere Vernetzung von Psychatrie, Polizei, Frauenhäusern und anderen Institutionen, bei denen betroffene Frauen Hilfe finden können. 

Die Umfrage macht deutlich, dass Gewalt gegen Frauen ein gesellschaftlich weit verbreitetes Phänomen ist. Aber auch die Schwangerschaft an sich, kann zu mehr Gewalt führen, denn sie stellt die Partnerschaft auf eine massive Probe. Durch die Schwangerschaft können auch finanzielle Probleme auftreten, was einer anderen Studie zufolge, genauso wie Stress das Aggressionpotential in der Partnerschaft erhöht.

Goeckenjan hält die Ärzteschaft dazu an genau hinzuschauen. Die Gynäkologin sagte wörtlich: “Es kommt auf das Verständnis und die Interpretation von besonderen Verhaltensweisen an, wie plötzliche Verhaltensänderungen, Probleme im Arzt-Patienten-Verhältnis oder Panik angesichts medizinischer Maßnahmen”

Spezielle Workshops können dem Klinikpersonal ein besseres Verständnis und Gespür für den Umgang mit Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, vermitteln. Langfristig wäre, so Goeckenjan, eine Vermittlung der betroffenen Frauen an Psychotherapeuten von Vorteil. 

Alternative Heilmethoden in der Schwangerschaft

17.November 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

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Ganzheitliche Behandlungsmethoden werden immer populärer und sind längst kein schräg angesehenes Esoterik-Phänomen. Auch für Schwangere und junge Mütter gibt es viele alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Osteopathie und Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, die meist erheblich gesünder, effektiver und verträglicher als die Pillen der westlichen Schulmedizin sind. Noch dazu können viele Schwangere diese Pillen nicht einnehmen, weil der Großteil von ihnen nicht während einer Schwangerschaft eingenommen werden dürfen, da sie den Fötus in seiner Entwicklung hindern können. Um den passenden Heilpraktiker zu finden, einfach bei der Hebamme nachfragen.

Homöopathische Mittel etwa können helfen, um Übelkeit und niedrigen Blutdruck loszuwerden. Die rein pflanzlichen Präparate gelten meist als absolut unbedenklich für den Nachwuchs. Dabei bekämpft Homöopathie nicht die Krankheit, sondern stärkt die eigenen Selbstheilungskräfte. Wichtig dafür ist, ein ausführliches Gespräch bis zu zwei Stunden lang mit dem Heilpraktiker zu führen, denn auch Lebensumstände und Vorgeschichte können die Auswahl der richtigen Arznei aus den derzeit rund 3.000 verfügbaren Mitteln beeinflussen.

Die TCM gibt es seit 5.000 Jahren und orientiert sich stark an der chinesischen Lehre der fünf Elemente: Erde, Holz, Feuer, Wasser und Metall. Jede Krankheit hat laut der TCM mit einer Störung in einem dieser fünf Funktionskreise im menschlichen Körper zu tun. Ziel ist dabei, den Fluss der Lebensenergie, in Chinesisch “Qi”, wieder zum Fließen zu bringen. Dafür werden unterschiedliche Methoden wie Akupunktur und Moxibustion, Kräuterheilkunde, Ernährungslehre, Massage, Quigong und ähnliche Bewegungsübungen kombiniert.

Die Osteopathie ist die jüngste der drei hier vorgestellten alternativen Heilmethoden, sie geht auf den US-amerikanischen Arzt Andrew Still zurück, der 1917 verstarb. Er versuchte durch Massagen, Funktionsstörungen auf drei Ebenen des Körpers zu bekämpfen: Solche im Bewegungsapparat, den inneren Organen und dem Schädel und Gehirn.

Risiken für die Fruchtbarkeit

4.November 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »
© Monkey Business - Fotolia.com

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Vor wenigen Jahrzehnten hat sich kaum jemand Gedanken über seine Fruchtbarkeit gemacht. In der heutigen Zeit scheint nichts mehr selbstverständlich zu sein. Die Fruchtbarkeit der Menschen nimmt seit geraumer Zeit nachweislich ab, während die umweltbedingten Risiken zunehmen. Auf Grund dessen lohnt sich die Gefahren zu kennen, um dementsprechend auf sie eingehen zu können.

Es gibt fünf Hauptbedrohungen, denen man aus dem Weg gehen kann. Hierzu zählt die körperliche Belastung. Menschen, die schwere körperliche Arbeit verrichten, können ihren Hormonhaushalt dermassen stören, dass dies die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Dies passiert des öfteren bei Extremsportlern. Regelmäßige aber nicht überfordernde Beweglichkeit wirkt sich positiv auf auf die Fortpflanzung aus.

Ein weiterer Risikofaktor zum Thema Fruchtbarkeit ist der Stress. Wer sowohl Stress am Arbeitsplatz als auch Zuhause erfährt, für den kann sich der Stress negativ auf die Libido auswirken. Zum einen mindert psychische Belastung die Lust auf Sex und zum anderen vermehrt sich bei Stress das Hormon Prolaktin. Ein zu hoher Ausschuss des Hormons wirkt sich auf den Zyklus der Frau und des Mannes ab. 

Der dritte und einer der wichtigsten Punkte ist das Rauchen, den der blaue Dunst macht über kurz oder lang unfruchtbar. Nikotin ist ein Gefäßgift, das die Durchblutung stört und somit auch die Fortpflanzungsorgane. 

Während ein geringer Verzehr an Alkohol der Fortpflanzung keinen Schaden zufügen kann, zerstört eine hohe Menge an Alkohol sowohl bei Frau als auch beim Mann die Organe der Fortpflanzung. Besonders gefährlich wird es, wenn die Frau bereits schwanger ist. Beim Ungeborenen können Fehlbildungen auftreten, die auf Alkoholverzehr, als auch auf Kaffee, Tee oder andere Koffeinhaltige Getränke zurückzuführen sind.

Die fünfte Gefahr ist das Gewicht der Frau selbst. Sowohl Über- als auch Untergewicht, kann den Hormonhaushalt stark durcheinander bringen. 

Ist eine Grippeimpfung während der Schwangerschaft notwendig?

21.Oktober 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Die Grippeimpfung, Foto: daniel paquet_flickr

Die Grippeimpfung, Foto: daniel paquet_flickr

Frauen haben vermehrt Komplikationen, wenn sie während der Schwangerschaft an Grippe erkranken. Deswegen sollen Schwangere ab dem 2. Trimenon unbedingt gegen Influenza geimpft werden, so die dringende Empfehlung der ständigen Impfkommission.

Eine Influenzainfektion kann während der Schwangerschaft zu schwerer verlaufenden Erkrankungen, höheren Hospitalisierungsraten und erhöhter Mortalität führen. Ab der 20. Woche steigt das Risiko für schwerwiegende Verläufe der Influenzainfektion noch deutlicher an. Im dritten Trimenon ist das Risiko am höchsten.

Die Empfehlung der ständigen Impfkommission ist eine Konsequenz aus der Schweinegrippe-Pandemie. Während der Pandemie erkrankten Schwangere häufiger als andere Bevölkerungsgruppen und hatten zudem besonders schwere Krankheitsverläufe. Das führte dazu, dass sie vermehrt in eine Klinik eingewiesen werden mussten. Während der H1N1-Pandemie war der Anteil schwangerer Frauenan auch an Todesfällen überproportional hoch. Eine häufig berichtete Komplikation während der H1N1-Pandemie waren zudem Frühgeburten. All diese Gründe sprechen dafür, dass sich Schwangere gegen Influenza impfen lassen sollen.

Ein weiterer Grund für die Impfung: nicht nur die werdende Mutter, sondern auch ihr neugeborenes Kind profitiert von der Impfung. Denn die Antikörper, die während der Schwangerschaft über die Plazenta auf den Fetus übertragen werden, schützen auch das Neugeborene.

Studien aus den USA zeigen außerdem, dass die saisonalen Grippeimpfstoffe für Schwangere unbedenklich sind.

Beyoncé designt Mode für Schwangere

15.Oktober 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Beyonce, Foto: mp3waxx.com_flickr

Beyonce, Foto: mp3waxx.com_flickr

Ein Händchen für Mode hat Beyoncé schon seit langem. Ihre Bühnenoutfits sind immer perfekt und auch im Alltag sieht man sie fast nie ungestylt. Mit ihrer Mutter zusammen führt sich sogar ein eigenes Modelabel “House of Deréon“.

Doch nun will die werdende Mama auch eine Modelinie für Schwangere auf den Markt bringen. Denn laut eigenen Aussagen achtet sie auch während der Schwangerschaft auf Mode, die der schwangeren Figur schmeichelt.

Die Inspiration dafür holt sie sich von anderen Promimüttern wie Victoria Beckham,Kate Moss und Gisele Bündchen.”Ich liebe es Designs zu finden, die mich immer noch kurvig und sexy fühlen lassen, während meiner Schwangerschaft (…).”

Denn auch während der Schwangerschaft will Beyoncé nicht auf stylishe Mode verzichten und trägt auch weiterhin ihren Babybauch stolz auf Stilettos vor sich her. Wir dürfen auf die neue Modelinie sehr gespannt sein, in der nach Beyoncés Geschmack auch figurbetonte Schnitte und sexy Designs zu erwarten sind.

Ob Beyoncés Design-Linie für Schwangere nur zu den eher kurzlebigen Mode News der Saison gehört, oder der Beginn eines großen langfristigen Markenerfolgs, bleibt abzuwarten.

Gastautorin Laura Baumann


Nach der Schwangerschaft wieder abnehmen

7.Oktober 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Sport nach der Geburt, Foto: ed yourdon_flickr

Sport nach der Geburt, Foto: ed yourdon_flickr

Alle jungen Mütter rätseln nach der Geburt, wie es die Promi-und Modelmütter aus dem Fernsehen nur so schnell schaffen, wieder gertenschlank zu sein. Was ist ihr Geheimnis?

Die meisten Promimütter haben einfach einen Personaltrainer, dazu einen eigenen Koch und eine Nanny, die sich um das Baby kümmert. Da fällt das Abnehmen natürlich viel leichter. Allerdings kann man auch als normale Mutter mit gesunder Ernährung und etwas Sport wieder zum alten Gewicht zurückkehren.

Dabei sollten sie allerdings diese Fakten und Tipps berücksichtigen:

Wie viel leichter werde ich direkt nach der Geburt sein?

Durch die Geburt verlieren sie etwa fünf bis sieben Kilogramm. Denn das Baby wiegt im Schnitt 3,3 Kilo,das Fruchtwasser ca. 1,5 Kilo und die Plazenta nochmal 500 Gramm. Hinzu kommen noch etwa 300 Gramm Blut und Wassereinlagerungen, welche durch die Anstrengungen der Geburt sofort verschwinden.

Wann darf ich wieder Sport treiben?

Frühestens sechs bis acht Wochen nach der Geburt sollte mit dem Rückbildungstraining begonnen werden. Suchen sie sich doch einen Kurs, den sie gemeinsam mit ihrem Baby machen können.

Erst 3 Monate nach der Geburt und in Absprache mit ihrem Arzt sollten sie wieder normal trainieren. Zudem ist es besser Sportarten zu meiden, die den Beckenboden strapazieren wie Volleyball, Joggen oder Tennis. Besser sind Sportarten wie Schwimmen, Pilates oder Walking.

Stillen&Sport

Jede Mutter kann Sport treiben, auch wenn sie noch stillt. Das wichtigste ist, dass sie sich dabei wohl fühlen und nicht überanstrengen. Am besten stillen sie vor dem Sport, dann spannen die Brüste nicht so sehr und sie können sich besser bewegen.

Darf ich während der Stillphase eine Diät machen?

Besser nicht. Denn wenn die Fettdepots aufgelöst werden, so können die eingelagerten Umweltgifte direkt in die Muttermilch übergehen. Zudem sollten sie täglich mindestens 1800 Kalorien zu sich nehmen, da dass Stillen Kraft und Energie kostet. Ein Vorteil des Stillens ist, dass ab dem vierten Stillmonat bei fast jeder Frau auch die Pfunde beginnen zu purzeln.

Omega-3-Fettsäuren für Schwangere

8.September 2011 von Der Schwangerschaftsberatung Keine Kommentare »

Gesundes Neugeborenes, Foto: zimt-stern_flickr

Ungesättigte Omega-3-Fettsäuren sind äußerst wichtig für die Entwicklung eines Babys. Deshalb haben vor allem schwangere und stillende Frauen einen erhöhten Bedarf an diesen Fettsäuren, die unentbehrlich für den Körper sind.

Als Bestandteil der Zellwände, sind ungesättigte Omega-3-Fettsäuren von besonderer Bedeutung, was die Gehirnentwicklung bei kleinen Babys betrifft. Dies gilt sowohl während als auch nach der Schwangerschaft.

Solche Kinder, die während Schwangerschaft und auch Stillzeit über ihre Mutter mit genügend wertvollen Fettsäuren versorgt worden sind, haben stärker ausgeprägte kognitive sowie motorische Fähigkeiten vorzuweisen. Dies ergaben bereits verschiedene wissenschaftliche Studien. Ebenso kann auch das Sprachvermögen bei Kindern durch Omega-3-Fettsäuren positiv beeinflusst werden.

Angenommen wird, dass Omega-3-Fettsäuren das Risiko einer Frühgeburt, für einen Babyblues und auch für postpartale Depressionen, vermindert. Deshalb sind Omega-3-Fettsäuren für Schwangere ebenso bedeutend, deshalb sollten sie ausreichend zu sich genommen werden, da die aufgenommenen Säuren zunächst dem Baby zur Verfügung gestellt werden, bevor die restlichen der Schwangeren zukommen.

Der menschliche Körper selbst ist nicht in der Lage, diese ungesättigten Omega-3-Fettsäuren herzustellen, deshalb ist es nötig, sie über die Nahrung aufzunehmen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert für schwangere Frauen, mindestens an zwei Tagen in der Woche jeweils 200 Gramm fettreichen Seefisch zu sich zu nehmen. Dazu zählen beispielsweise der Lachs, Makrelen und Heringe. Kaum vorhanden allerdings, sind die gewünschten Fettsäuren bei Süßwasserfischen, wie der Forelle.

Doch nicht nur in Fisch, auch in anderen Lebensmitteln sind die Omega-3-Fettsäuren enthalten und können ebenso über Raps, Soja oder Walnussöl in den Körper gelangen. In Apotheken werden außerdem Konzentratkapseln, die die Fettsäuren in sich tragen, angeboten. Wahlweise können auch diese zusätzlich genutzt werden. Dies sollte zuvor allerdings mit dem jeweiligen Arzt abgesprochen werden.